Right Livelihood Award

Vorkämpfer*innen für Menschenrechte, Demokratie und sozialen Wandel geehrt

Die Preisträger*innen des diesjährigen Right Livelihood Award oder Alternativen Nobelpreises 2017 stehen fest:

Mit Colin Gonsalves aus Indien, Khadija Ismayilova aus Aserbaidschan und Yetnebersh Nigussie aus Äthiopien werden dieses Jahr mutige Vorkämpfer*innen für Menschenrechte, Meinungsfreiheit und Partizipation von Menschen mit Behinderung geehrt. Der Ehrenpreis geht an Robert Bilott aus den USA für seine Engagement gegen gesundheitsgefährdende chemische Umweltverschmutzung.

Die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger*innen erfolgte am 26. September im internationalen Pressezentrums des schwedischen Außenministeriums durch Ole von Uexküll, Direktor der Right Livelihood Award-Stiftung und Maina Kiai, Jurymitglied und früherer UN-Sonderberichtserstatter für Versammlungs- und Vereinsfreiheit. Die Verleihung des Alternativen Nobelpreises 2017 findet traditionell am 1. Dezember feierlich im Stockholmer Vasa-Museum in Schweden statt.

Die Alternativen Nobelpreise werden seit 1980 an Kämpfer*innen für Menschenrechte, Umweltschutz und Frieden vergeben. Insgesamt wurden bereits 170 Preisträger*innen aus 69 Ländern ausgezeichnet. Die drei diesjährigen Preisträger*innen teilen sich ein Preisgeld von ca. 315.000 Euro. Bei dem Preisgeld handelt es sich hauptsächlich um Schenkgeld, gestiftet von Spenderinnen und Spendern aus der ganzen Welt.

Der Right Livelihood Award Stiftungsfonds wird seit 2009 treuhänderisch von der GLS Treuhand verwaltet.

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