Gelebte Vielfalt

Die GLS Treuhand betreut treuhänderisch sowohl Stiftungen als auch Stiftungsfonds, die eine große Vielfalt an stifterischem und gesellschaftlichen Engagement bilden. Gerne begleiten wir auch Sie auf dem individuellen Weg des Stiftens.

Unter einem Stiftungsfonds versteht man eine „Schenkung unter Auflage“ – und zwar unter dem Dach der bereits bestehenden Dachstiftung für individuelles Schenken in der GLS Treuhand. So entsteht eine äußerst flexible Stiftungskonstruktion, welches es Menschen und Initiativen ermöglicht, sich mit dem Thema Stiften vertraut zu machen

Eine individuell auf Ihre Wünsche angepasste Vereinbarung bedarf weder der Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht noch der Genehmigung durch das Finanzamt. Förderzwecke und weitere getroffene Absprachen sind ohne weiteres zu ändern. Auch die Möglichkeit, einen Stiftungsfonds in eine treuhänderische oder selbstständige Stiftung umwandeln, besteht.
Wir empfehlen eine Gründungssumme von mindestens 50.000 Euro.

Zu den Stiftungsfonds in der Dachstiftung für individuelles Schenken

Eine treuhänderische Stiftung ist eine Steuerrechtsperson und wird durch einen Treuhänder, wie beispielsweise die GLS Treuhand, rechtlich vertreten. Dieser übernimmt sämtliche Betreuungsaufgaben und steht den Stiftungsgremien als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfolgt durch das Finanzamt.
Die treuhänderische Stiftung unterliegt nicht der behördlichen Stiftungsaufsicht. Nichtdestotrotz sind z.B. Satzungsanpassungen aufgrund geänderter Verhältnisse mit dem Finanzamt abzustimmen.
Wir empfehlen eine Gründungssumme von mindestens 500.000 Euro.
Gerne gründen wir mit Ihnen eine treuhänderisch geführte Stiftung oder begleiten Sie bei einem Treuhänderwechsel.

ZU DEN TREUHÄNDERISCH BETREUTEN STIFTUNGEN

Als Teil unseres Triple-Wins für unsere Stifter*innen erfolgt die Anlage in der gemeinsamen Vermögensanlage GLS TREUGEA nach strengen sozial-ökologischen Kriterien.

Mit unserem Triple-Win Ansatz gehen wir über eine reine Stiftungsverwaltung hinaus:

1. Stiftungsvermögen mit Wirkung

Durch unsere Vermögensanlage GLS TREUGEA, die strengen sozial-ökologischen Kriterien unterliegt, erhöhen Sie die Wirkung ihres Stiftungsvermögens von Beginn an. Denn auch durch eine Vermögensanlage wirkt Ihr Geld im Sinne der Stiftungszwecke – etwa im Bildungsbereich, für den Klimaschutz, die Landwirtschaft oder im Bereich der Ernährung.nach strengen sozial-ökologischen Kriterien erhöhen Sie die Wirkung ihres Stiftungsvermögens von Anfang an. Denn schon in der Vermögensanlage wirkt Ihr Geld im Sinne der Stiftungszwecke. Etwa in den Feldern der Bildung, des Klimaschutzes, der Landwirtschaft und der Ernährung.

2. Mehr Ertrag durch gemeinsame Anlage

Durch Bündelung der Stiftungsvermögen in der gemeinsamen Vermögensanlage GLS TREUGEA erzielen auch kleinere Stiftungsvermögen höhere Erträge als es bei separaten Vermögensanlagen der Fall ist. Dies gilt insbesondere mit Blick auf die aktuelle Finanzmarktsituation. Somit können die an der gemeinschaftlichen Vermögenanlage partizipierenden Stiftungen in einem größeren Umfang gemeinnützige Vorhaben im Sinne ihrer Satzungsziele verwirklichen. Gemeinsam erzielen wir eine größere Wirkung, die alleine in dieser Form nicht möglich wäre.

3. Netzwerk mit Sinn

Bei uns werden Sie Teil des GLS Treuhand-Netzwerks. Wir haben während unserer langjährigen Tätigkeit ein lebendiges Netzwerk zwischen den von uns betreuten Stiftungen und gemeinnützigen Projekten aufgebaut.
Sie erhalten somit auf Wunsch Zugang zu vielfältigen Projekten und werden Teil der GLS Stifter*innen-Gemeinschaft.

 

 

Die GLS Treuhand verwaltet eine Vielzahl an Stiftungsfonds für Stifter*innen. Gerne können Sie eine gezielte Spende leisten.

Zur Übersicht der Stiftungsfonds

Beispiel aus der Arbeit der Stiftungsfonds

Zur Spendenseite

GLS Treuhand – Dachstiftung
Konto-Nr. 103 700 800
GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ 430 609 67
BIC: GENODE M1 GLS
IBAN: DE54 4306 0967 0103 7008 00

Ihr Kontakt

Sie haben eine Frage? Das Team der Stiftungsbetreuung hilft Ihnen gerne weiter!

+49 (0)234 5797-5135

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Stiftungsfonds der Dachstiftung für individuelles Schenken

A

a.r.s.-Stiftung

Stiftungsfonds Artfondo / Mainzer7 – ein Raum für alle Sinne

Stiftung Ascolta La Musica

auf augenhöhe FONDS

B

Stiftung bertrand stern - frei sich bilden

Freie Bildungsstiftung

Stiftungsfonds BIOX

Bodhichitta Stiftungsfonds

BLUE PEBBLE FOUNDATION

C

Chris und Nick Zuri "Get a life" Stiftung

Stiftungsfonds C&U Baumeister für nachhaltige Technologie

Stiftungsfonds Chirophonetik

D

Stiftungsfonds Desiderata

Stiftung für digitale Friedensgespräche

Dr. Renate Dill-Stiftung

E

ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt

EKAYANA Stiftungsfonds für zeitgemäßen Buddhismus

Europäische Demokratie Stiftung

Stiftungsfonds European Integral Academy (EIA)

Stiftungsfonds Evolutionsbiologie und organismische Biologie

Ewilpa® - Stiftung EssbareWildpflanzenParks

H

Stiftungsfonds Heilwig

Stiftungsfonds Hoffnungsdünger

HORTUS Stiftungsfonds

HGM - Heute gemeinsam für Morgen

K

Karl König Stiftungsfonds

Stiftungsfonds Kinderzentrum "Nadjeschda"

L

Stiftungsfonds Langsam-Voran Stiftung

M

Professor Dr. Werner Maaßen Stiftung

Deutsche Stiftung Manuelle Medizin

Stiftungsfonds medica mondiale

Stiftungsfonds Menschen helfen

N

Netzwerk Trauma-Nest und Seelenflug

R

Riff-Fonds für freien Journalismus

Right Livelihood Award (RLA) Förderfonds

S

Stiftungsfonds Samenkorn Gerechtigkeit

Sawasya Stiftungsfonds

Sommerblut Foundation

Stiftungsinitiative Schöneberger Musiksommer

Sparrer & Varga Stiftung

U, Ü

Stiftungsfonds zur Überwindung von Konfliktunfähigkeit und Gewalt

V

Stiftungsfonds Vafios

W

We come from the Sea Foundation

Stiftungsfonds Werkstätten Gottessegen

Stiftungsfonds Winterreise - Gegen soziale Ausgrenzung

Wunderkammer Stiftung

Z

Stiftungsfonds Zukunft Inklusive

Stiftungsfonds Zukunftsmelodien

a.r.s.-Stiftung

Die Gründungsstifter dieses Stiftungsfonds fördern die Fundierung und Entwicklung einer entwicklungsgemäßen Pädagogik. Diese spricht Denken, Fühlen und Handeln gleichberechtigt an. Sie entwickelt eigenständiges, wirklichkeitsgemäßes Urteilen, künstlerisch-musisches Erleben und Gestalten. Selbstbestimmtes, zielführendes Handeln des Menschen wird geschult mit dem Ziel eines später verantwortungsvollen Umgangs mit sich, den Mitmenschen und der Welt. Die Stiftung unterstützt überwiegend Waldorfpädagogik-Studierende und Forschung in diesem Bereich

Stiftungsfonds Artfondo / Mainzer7 – ein Raum für alle Sinne

„Jeder Mensch ist ein Künstler“, sagte Joseph Beuys einmal. Gleichwohl „gehört ein bisschen was dazu, das bisher ungelebte Potenzial in sich zu entdecken“, schreibt der Autor Thomas Maurenbrecher. Zusammen mit den Gründern des Vereins „Wider die Mühlen, zu den Schaumkronen“ hat er darum einen besonderen Raum zur Entfaltung geschaffen. In der „Mainzer7“ in der gleichnamigen Straße in Berlin-Neukölln, diesem multikulturellen Kiez im Aufbruch, haben sie einen Ort für Ausstellungen und Kurse eingerichtet. Dort werden Holz und Stein bearbeitet, die Kultur der Still durch Meditation erfahren oder Texte geschrieben. Sein Stiftungsfonds Artfondo unterstützt diesen besonderen Raum – einen „Kulturraum mit Kopf, Hand und Herz“. 

Internet: www.mainzer7.de

Kontakt: karenda@web.de

Stiftung Ascolta La Musica

Die Stiftung Ascolta La Musica hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kenntnis der „klassischen Musik“ über alle kulturellen und soziodemographischen Gruppen hinweg zu fördern. Die Stiftung will Neugier, Begeisterung und ein Bewusstsein für die Humanität, Schönheit, Lebendigkeit, die Sinn stiftende, verbindende, tröstende und heilende Kraft, sowie die zeitlose Bedeutung dieser Musik wecken. Sie will zeigen, wie das "einander Zuhören" zum Gelingen des Musizierens und im übertragenen Sinne zum auch interkulturellen Dialog, zu Verständnis und Integration beitragen kann. Die Stiftung kann zu diesem Zweck besondere Konzert-Initiativen, -Projekte und –Formen, deren Initiatoren und Künstler sowie Begleitmaßnahmen unterstützen. Sie vergibt zu den definierten Zwecken Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen.

Die Stiftung Ascolta La Musica hat sich zur Aufgabe gemacht, die Kenntnis der „klassischen Musik“ über alle kulturellen und soziodemographischen Gruppen hinweg zu fördern. Die Stiftung will Neugier, Begeisterung und ein Bewusstsein für die Humanität, Schönheit, Lebendigkeit, die Sinn stiftende, verbindende, tröstende und heilende Kraft, sowie die zeitlose Bedeutung dieser Musik wecken. Sie will zeigen, wie das "einander Zuhören" zum Gelingen des Musizierens und im übertragenen Sinne zum auch interkulturellen Dialog, zu Verständnis und Integration beitragen kann. Die Stiftung kann zu diesem Zweck besondere Konzert-Initiativen, -Projekte und –Formen, deren Initiatoren und Künstler sowie Begleitmaßnahmen unterstützen. Sie vergibt zu den definierten Zwecken Zuwendungen an gemeinnützige Organisationen.

auf augenhöhe FONDS

Der neue Flüchtlings-Fonds der Software AG – Stiftung ermöglicht im Zusammenwirken mit Bürgerstiftungen Räume, in denen sich ehrenamtlich Engagierte und Geflüchtete in Ruhe und auf Augenhöhe begegnen können. Es soll ein nachhaltiger Prozess des Aufeinanderzugehens und Verstehens mit der Perspektive einer aktiven Zugehörigkeit in Deutschland angelegt werden. Der Fonds versteht sich als partnerschaftliche Unterstützungsplattform: Bisher sind die GLS Treuhand, die Initiative Bürgerstiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen sowie über 30 weitere Stiftungen und Partner mit dabei.

Stiftung bertrand stern - frei sich bilden

Bertrand Stern als Gründungsstifter ist es ein wesentliches Anliegen, Initiativen im politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben mit Bezug zur Bildung zu unterstützen. Hierbei steht ein gewandeltes Verständnis von Bildung – als frei sich bilden umschrieben – im Mittelpunkt. Grundlage hierfür ist die Erkenntnis, dass jeder Mensch egal welchen Alters ein Grundrecht auf Bildung hat und in dessen Ausgestaltung grundsätzlich frei ist. Wesentliche Erkenntnis ist weiter, dass jeder Mensch in seiner Subjekthaftigkeit begriffen werden muss und einen Anspruch darauf hat, in seiner Individualität geachtet zu werden. Hierfür sollen Initiativen unterstützt werden, die bestrebt sind, die Bildungslandschaften und ihre Strukturen nachhaltig und kreativ zu erneuern.

Freie Bildungsstiftung

Die Freie Bildungsstiftung ist eine zivilgesellschaftliche Initiative zum Aufbau und zur Förderung freier Kultur- und Bildungsarbeit. In freien Erkenntnis-, Gesprächs- und Begegnungsräumen sowie durch überinstitutionelle Zusammenarbeit soll individuelle Verantwortlichkeit gefördert werden.

Die Freie Bildungsstiftung verfolgt ihre Ziele u. a. durch 

  • die Veranstaltung öffentlicher "Bildungsforen", Vorträge und Seminare die Vernetzung freier Bildungsinitiativen
  • Kontakt zwischen Wirtschaftsunternehmen und Bildungs- sowie Sozial-Initiativen
  • die Förderung einer freien wissenschaftlichen Grundlagenforschung

Wir laden ein zur Teilnahme an Veranstaltungen, zum Beitritt in die Stiftungsgesellschaft, zur Mitarbeit und zu Spenden.

Stiftungsfonds BIOX

Der Stiftungsfonds BIOX unterstützt medizinische Forschungsprojekte an der Ruhr-Universität Bochum. BIOX steht für „Bochumer Innovationen in Onkologie und Strahlentherapie“. Der Stiftungsfonds sucht also neue Wege und Denkweisen auf dem Gebiet der Krebsforschung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entstehung und dem Verhalten von Tumoren. Die sogenannten Tumorstammzellen stehen unter dem Verdacht, eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung und Vermehrung von Krebs zu haben.

Notwendig ist eine intensive Forschung über die Eigenschaften und das Verhalten der Tumorstammzellen, um langfristig Behandlungsmethoden zu entwickeln, die gezielt gegen diese Zellen gerichtet sind.

BIOX versucht in Zusammenarbeit mit der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie sowie dem Institut für Molekulare Onkologie, Strahlenbiologie und Experimentelle Strahlentherapie der Ruhr-Universität Bochum, neues Know-how auf diesem Gebiet zu gewinnen.

BLUE PEBBLE FOUNDATION

Die Leitgedanken des Stiftungsfonds BLUE PEBBLE FOUNDATION gründet sich in der Achtung vor dem Leben nach A. Schweitzer, einer wertschätzenden und achtsamen Haltung im Umgang mit- und untereinander, mit der Natur und allen Lebewesen und einem Verständnis des „Inter-seins" nach Thích Nhất Hạnh sowie der Gewaltfreien Kommunikation® nach M. Rosenberg. Die Stifterin möchte das Vertrauen in Gemeinschaft und ein Miteinander stärken und gleichzeitig zur Potentialentfaltung des Einzelnen beitragen. Eine Stärkung von Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit, aber auch Neugier auf das Leben – nicht hinnehmen, sondern hinterfragen, verändern und lebenslanges Lernen – sollen die Motivation bilden und im nachhaltigen Sinne für eine Weiterverbreitung sorgen. Die Wirkungsbereiche erstrecken sich von Natur- und Landschaftsprojekten zur Bildungsförderung, Artenvielfalt, Tierschutzprojekten und Bildungs- und Förderprojekten – insbesondere für Kinder und Jugendliche. Projekte zu LGBTIQ+ und zum unabhängigen und mutigen Foto-/Journalismus werden ebenfalls unterstützt.

Die Bankverbindung für Spenden lautet:

Empfänger: Dachstiftung für individuelles Schenken

Konto-Nummer: 103 700 800, BLZ 430 609 67

IBAN: DE54 4306 0967 0103 7008 00 BIC: GENODEM1GLS

GLS Gemeinschaftsbank eG

Bodhichitta Stiftungsfonds

Der Stiftungsfonds ist dazu eingerichtet, um Menschen mit Interesse an Homöopathie und Meditation in ihrer Ausübung und Ausbildung zu fördern.

Der Name stammt aus dem Buddhismus. Bodhichitta ist das Streben nach Erleuchtung, jedoch nicht zum Eigennutz, sondern zum Wohle aller Lebewesen.

Dr. Alexandra v. Kühlmann
Kontakt: a.bodhichitta@mnet-online.de

Chris und Nick Zuri "Get a life" Stiftung

Die Stiftung soll dazu beitragen, jungen Menschen einen Weg zurück aus einer Krise in ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben aufzuzeigen. Außerdem wirkt die Stiftung  der Stigmatisierung, Diskriminierung und Ausgrenzung psychisch erkrankter Menschen, die unter Depressionen und/oder Suchtabhängigkeit leiden, entgegen. Sie setzt sich dafür ein, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche durch die geförderten Projekte neuen Mut finden, ihr Leben wieder 'lebenswert' zu erachten.

Ziel ist eine Welt, in der die Menschen vorurteilsfrei miteinander umgehen und auch ihre Mitgeschöpfe, die Tiere, achten und als Teil der Schöpfung respektieren.

Der Stiftungsfonds wurde im Gedenken an die verstorbenen Söhne des Stifterehepaares gegründet. Es ist ihnen ein besonderes Anliegen, Gleichgesinnte anzusprechen, die diese Stiftung unterstützen und entsprechende Initiativen weiter fördern. Auf dass junge Menschen in schwierigen Lebenssituationen den Weg zurück ins Leben finden!

Stiftungsfonds C&U Baumeister für nachhaltige Technologie

Die Stiftung soll dem überwiegend an Wachstum und Konsum ausgerichteten Innovationsdruck mit der Förderung von Forschung, Entwicklung und Lehre zu nachhaltigen Technologien entgegenwirken.

Im Fokus stehen Klimaschutz, Energieeffizienz, dezentrale regenerative Energiequellen/-speicher und Lastmanagement zur Minimierung von Netzvolatilität und konventionellen Stand-by-Kraftwerken. Aber auch ressourcenschonende und humane Informations- und Kommunikationstechnik (IKT Hard-/Software) sowie langlebige Produkte bedürfen der Förderung, in Entwicklungsländern auch der Einsatz schlanker und handhabbarer Energie- und IK-Technologien.

Nachhaltige Technik erfordert auch ein adäquates Verbraucherverhalten, einen differenzierten Umgang und sinnbringenden Einsatz. Deshalb unterstützt die Stiftung auch Erziehung und Ausbildung in diesem Sinne

Stiftungsfonds Chirophonetik

Der Stiftungsfonds Chirophonetik wurde 2001 gegründet. Die Chirophonetik ist eine Therapie, die mit den Lauten der Sprache arbeitet. Sie wurde von Alfred Baur (1925-2008) entwickelt. Der Fonds diente zunächst dazu, Interessenten/innen aus den ehemaligen Ostblockländern eine Ausbildung in Chirophonetik in Tschechien zu ermöglichen, wo Alfred Baur selbst unterrichtete.

Inzwischen konnten einzelne Therapeuten und Pädagogen aus Russland, Rumänien, Ungarn und Kolumbien ihren Abschluss machen. In den vergangenen Jahren wurden weltweit Kursteilnehmer finanziell bei der Teilnahme an Kursen in Europa unterstützt. Ein Schwerpunkt liegt jetzt auch auf der Förderung der Fortbildung der Ländervertreter/innen.

Die Übersetzung und der Druck des Buches „Lautlehre und Logoswirken – Grundlagen der Chirophonetik“ von Alfred Baur in ärmeren Ländern wird ebenfalls durch den Fonds gefördert.

Stiftungsfonds Desiderata

Der Stiftungsfonds wurde eingerichtet, um Initiativen im Sinne eines verantwortungsvollen und guten menschlichen Zusammenlebens zu fördern. Schwerpunktmäßig sollen folgende Zielsetzungen unterstützt werden:Förderung der Menschenwürde in Form von Selbst- und Fremdachtung, Wertschätzung des Menschen in seiner Einzigartigkeit, Erlernen von Mitgefühl, Gewaltlosigkeit im Miteinander und Gemeinsinn, soziale Gerechtigkeit, ganzheitliche Heilverfahren sowie ein nachhaltiger Umgang mit der Natur.

Stiftung für digitale Friedensgespräche

Die Stiftung unterstützt die Entwicklung einer Technologie, die es Menschen ermöglicht über jede Frage zu diskutieren.

Die Diskussion kann anonym, pseudonym oder mit echtem Namen geführt werden.
Es werden keine Entscheidungen getroffen oder Stimmen gezählt. Es gibt kein Diskussionsziel und kein Konsensstreben. Allein der Prozess des miteinander Sprechens, Zuhörens, Antworten, Verstehenund sich Überzeugen Lassens ist bereits das Ziel. Pluralistische Meinungen sind unbedingt gewünscht.

Durch die Digitalisierung können Diskussionen und Argumente untereinander verknüpft werden. Es kann auf bereits formulierte Standpunkte verwiesen werden oder bereits geführte argumentative Beweise wiederverwendet werden. Gruppen, die über ähnliche oder gleiche Frage diskutieren, können miteinander in Kontakt kommen. Es findet im Vorfeld und in der ersten Praxis eine aktive Auseinandersetzung mit Möglichkeiten der Manipulation und Sabotage der Technologie statt (z.B. „Flooding“, „Trolling“ oder Anwendung rhetorische Strategeme).

Bildquelle: 14_Arguing woman von fosa, lizenziert unter CC BY-NC-NC 2.0

Dr. Renate Dill-Stiftung

Die Dr. Renate Dill-Stiftung unterstützt die Integration von traumatisierten Menschen, insbesondere von geflüchteten Menschen.

Internet: www.integrationofimmigrants.org

Kontakt: Dr. Renate Dill 

Dr.R.Dill@t-online.de

ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt

Seit dem Jahr 2000 setzt sich die ECO-Stiftung für Energie-, Klima- und Umweltprojekte am südlichen Oberrhein ein. Folgende Ziele hat sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht:

  • Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen für die künftigen Generationen
  • Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft sowie die Schonung natürlicher Ressourcen
  • Schutz des Klimas, global wie lokal
  • Bildung und Erziehung zu diesen Themen

Die Stiftung fördert Verbraucherberatung und wissenschaftliche Untersuchungen. Hinzu kommen Projekte, die sich der Energieeinsparung widmen, der dezentralen Nutzung von Energie, ökologischem Wohnen etc.

Drei der durch die ECO-Stiftung initiierten und geförderten Projekte gewannen Preise beim Landeswettbewerb für kommunale und Agenda21-Projekte, darunter auch die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen. Sie machen sich stark für die alternative Nutzung des Atomkraftwerkes Fessenheim als internationales Zentrum für regenerative Energien.

EKAYANA Stiftungsfonds für zeitgemäßen Buddhismus

Der EKAYANA Stiftungsfonds für zeitgemäßen Buddhismus unterstützt Projekte, die zur Integration des buddhistischen Weges in unserer Gesellschaft beitragen. Er fördert:

  • traditionsübergreifende buddhistische Projekte sowie deren Mitarbeiter und Lehrer
  • den Austausch zwischen verschiedenen buddhistischen Traditionen und den Dialog mit Vertretern der westlichen Kultur
  • das Veröffentlichen zeitgemäßer Darstellungen der buddhistischen Lehre
  • das Engagement von Buddhisten für gemeinnützige Zwecke
  • buddhistische Vereine, Seminarhäuser, Altersheime und dergleichen, insbesondere wenn diese ökologische Prinzipien berücksichtigen.

Bis zur Überführung in eine selbständige Stiftung erfüllt der Stiftungsfonds Ekayana diese Zwecke durch Förderung anderer gemeinnütziger Organisationen. Über die Spendenvergabe beschließt ein Kuratorium unter dem Vorsitz des Stifters.

Ekayana bedeutet Ein Weg:
„Es gibt nur einen Weg zum Erwachen – das Kultivieren von Gewahrsein.“ (Buddha Shakyamuni im Satipatthana-Sutta)

Internet: www.awakeningtosanity.net (dt. und engl.)
Kontakt: Dr. Tilmann Borghardt

tborghardt@gmail.com

Europäische Demokratie Stiftung

In Zusammenarbeit mit der Swiss Democracy Foundation („Schweizer Demokratie Stiftung“) fördert die Europäische Demokratie Stiftung bürgerorientierte, partizipative und direktdemokratische Entwicklungen und Aktivitäten weltweit. Damit wird der Zweck verfolgt, die internationale Gesinnung der Toleranz und Völkerverständigung zu stärken.

Stiftungsfonds European Integral Academy (EIA)

Der Stiftungsfonds European Integral Academy (EIA) wurde zur Förderung des Integralen Ansatzes gegründet. Dieser widmet sich der Integration von Körper, Seele und Geist im Selbst, in der Kultur und in der Natur. Es geht darum, die größtmögliche Anzahl von Forschungsergebnissen aus der größtmöglichen Anzahl von Forschungsdisziplinen zu würdigen und zu verbinden – u. a. Naturwissenschaften, Medizin, Sozialwissenschaften, Ökonomie, Kunst, Ethik und Spiritualität.

Erst ein wirklich umfassender Ansatz kann zu nachhaltigeren Lösungen und zum Erfolg im Kampf gegen Krieg, Hunger oder Umweltzerstörung führen. Das Konzept hat der amerikanische Bewusstseinsforscher Ken Wilber geprägt und in bisher über 25 Büchern beschrieben. Es wird ständig weiterentwickelt und vor allem durch das US-amerikanische Integrale Institut und die Integral University konkret umgesetzt.

Dies ist die Ausgangsbasis für die Arbeit der EIA, die ihren Schwerpunkt im deutschsprachigen und im europäischen Raum sieht.

Stiftungsfonds Evolutionsbiologie und organismische Biologie

Der Stiftungsfonds fördert seit 2007 das Institut für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke. Dort werden Arbeiten durchgeführt, die zu einem angemessenen Verständnis von Natur und Mensch beitragen. Die Wissenschaftler/innen haben zwei Leitfragen:

1. Wie kann man Lebensvorgänge in ihrer Eigenständigkeit erfassen? Das Anliegen ist es, wissenschaftliche Grundlagen für ein ganzheitliches Verständnis von Natur, Umwelt und Mensch zu entwickeln. 

2. Wie hat sich das Leben auf der Erde entwickelt? Das Institut unter sucht die Phänomene der Evolution zur Erfassung einer inneren Ordnung. Dies ist eine Ergänzung zur einseitigen darwinistischen Interpretation, die Evolution nur auf Selektion und Konkurrenz reduziert.

Neben der wissenschaftlichen Bedeutung haben beide Arbeitsgebiete eine gesellschaftliche Relevanz: Die moderne Gesellschaft muss sich darüber im Klaren sein, wie sie über die Natur denkt. Das hat auch Einfluss darauf, wie wir mit der Natur umgehen und welche Gesellschaftsverhältnisse wir aufbauen. Denn die Theorien von heute bestimmen die soziale Wirklichkeit von Morgen.

Ewilpa® - Stiftung EssbareWildpflanzenParks

Ewilpa® - Die Stiftung EssbareWildpflanzenParks fördert den Aufbau und Betrieb von essbaren Wildpflanzenparks, in denen siedlungsnah essbare Wildpflanzen wie Kräuter, Stauden, Sträucher und Bäume zum Sammeln und Pflücken angesiedelt werden.

Ein Ewilpa® dient vor allem 3 Zielen:

  1. dem Arten- und Naturschutz
  2. der Umweltbildung, Stichwort „Grünes Klassenzimmer“
  3. dem sozialen Ausgleich, da sich die Bevölkerung so kostenfrei mit Beeren, Nüssen, Wildgemüse, Salaten und Kräutern selbst versorgen kann.

 

Internet: www.ewilpa.net

Kontakt: kontakt@ewilpa.net

Stiftungsfonds Heilwig

„…es geht nur um die Anerkennung der Würde des Menschen. Es geht nur darum, zu sagen: Dieser Mensch ist wichtig und zwar bis zum letzten Atemzug seines Lebens.“ - Cicely Saunders, Begründerin der Hospizbewegung

Der Stiftungsfonds Heilwig ist aus dem persönlichen Erleben gegründet, dass Menschen mit Behinderung, insbesondere mit einer geistigen Behinderung, an ihrem Lebensende noch zu wenig palliative Versorgung und Begleitung erfahren, die ihnen laut Gesetzgebung zustehen WÜRDE.

Damit ein Leben bis zuletzt in vertrauter  Umgebung – zumeist in einer Einrichtung – zur Selbstverständlichkeit wird, setzt sich der Stiftungsfonds Heilwig für die Implementierung und den Ausbau von Palliative Care in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land ein.

Der Stiftungsfonds Heilwig und das Netzwerk Hospiz in Traunstein verfolgen das gemeinsame Ziel, dass Menschen mit Behinderung am Lebensende in diesem Versorgungsnetz ihren würdigen Platz finden.

Kontakt: Donata Beckers, Kontakt: donata_beckers@posteo.de

Netzwerk Hospiz -  Verein für Hospizarbeit und Palliativbetreuung Südostbayern e.V.

Internet: www.netzwerk-hospiz.de    

Kontakt: info@netzwerk-hospiz.de

Stiftungsfonds Hoffnungsdünger

Der Stiftungsfonds Hoffnungsdünger hat das Ziel, zur Bewahrung der Schöpfung beizutragen. Er fördert gemeinschaftliche Projekte, bei denen Menschen mit den Lebewesen und Ökosystemen in ihrer Umgebung vertraut werden und konkrete, verantwortungsvolle Schritte zu ihrem Schutz unternehmen. Er unterstützt die Entwicklung nachhaltiger Lösungen für alltägliche Aufgaben. Er fördert die Erprobung und Verbreitung von Lebensstilen, die angesichts begrenzter Ressourcen zukunftsträchtig sind. Er unterstützt die inhaltliche Arbeit an einer christlichen Haltung der Schöpfungsverantwortung. Im besten Fall wird das vielen Menschen Hoffnung machen!

HORTUS Stiftungsfonds

Der HORTUS Stiftungsfonds fördert seit 2002 weltweit biologisch-dynamische Landbauprojekte und soziale Projekte. Er unterstützt kleinbäuerliche Selbsthilfe-Gruppen und Organisation in Ländern wie z.B. Indien, Kenia und Zimbabwe. Auch Schulgärten und Schulbauernhöfe werden von HORTUS gefördert.

Die kleinbäuerliche Landwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Lebensmittelversorgung und Ernährungssouveränität. 85 % der weltweit 525 Millionen Bauernhöfe bewirtschaften weniger als 2 Hektar Land, dies entspricht etwa 60 % der weltweiten Anbauflächen. Insbesondere der biologisch-dynamische Anbau kann hier eine richtungsweisende Rolle übernehmen. Mit einfach umzusetzenden Technologien und Anbaumethoden können die Lebensbedingungen der Menschen verbessert, ihre Selbstversorgung gesichert und die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig gefördert werden.

HGM - Heute gemeinsam für Morgen

Der Stiftungsfonds fördert Initiativen zur Stärkung von Gesundheit und Bildung vorwiegend auf Basis der Anthroposophie, insbesondere die Waldorfpädagogik in der Region Stuttgart.

Weitere Förderbereiche sind kirchliche Zwecke sowie die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes und der deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung.

Mit dem Stiftungsfonds entwickelt die Familie das wohltätige Engagement des verstorbenen Hans-Günther Maier weiter.

Karl König Stiftungsfonds

Namensgeber des Stiftungsfonds ist Dr. Karl König, Arzt und Heilpädagoge (1902-1966). Ausgehend von der Anthroposophie Rudolf Steiners führten seine Impulse im Sinne einer Gemeinschaftsbildung Menschen mit und ohne Behinderungen in unterschiedlichen biographischen Phasen zusammen. In der unmittelbaren Begegnung von Mensch zu Mensch sah er die Chance für jeden Einzelnen, Lebensmotive zu erkennen und zu gestalten. Die Verwirklichung von Menschenwürde, Bildung und Lebensqualität wurde zum Leitbild der aus dieser Bewegung hervorgegangenen Initiativen und Gründungen.

In diesem Sinne will der Karl König Stiftungsfonds der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen dienen, indem er deren persönliche Entwicklung und die Qualität ihrer Lebensumstände nachhaltig fördert. Er leistet dies durch personenbezogene Maßnahmen sowie durch die Förderung von Initiativen und Gründungen, die in diesem Sinne wirken wollen.

Internet: www.karl-koenig-stiftungsfonds.de
E-Mail: info@karl-koenig-stiftungsfonds.de
Föhrenbühlweg 5
88633 Heiligenberg

Stiftungsfonds Kinderzentrum "Nadjeschda"

Bildungsunfähig – so werden viele Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Kirgisistan bezeichnet. Als Folge erhalten sie keinerlei staatliche Förderung für Kindergarten, Schule oder gesundheitliche Hilfe. Sie leben isoliert von der Gesellschaft.

Vor diesem Hintergrund entstand 1989 das Kinderzentrum Nadjeschda. Inzwischen hat es sich zu einem umfassenden heilpädagogischen Zentrum entwickelt, in dem über 70 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 23 Jahren spielen, lernen und arbeiten können. Das Bildungsangebot reicht vom Kindergarten über eine Schule bis hin zu Ausbildungswerkstätten. Hinzu kommen Therapie- und Wohneinrichtungen. Immer wieder schaffen „bildungsunfähige“ Kinder durch die Unterstützung von Nadjeschda den Sprung auf eine Regelschule oder sogar auf die Universität.

Nadjeschda heißt „Hoffnung“ und genau diese gibt das Kinderzentrum den Menschen, auch für einige Straßenkinder, die hier ein neues Zuhause finden.

Auch wenn sich die Einstellungen der Kirgisen in Bezug auf Behinderungen in den vergangenen Jahren verändert und verbessert haben, muss das Projekt weiterhin auf staatliche Unterstützung verzichten. Der Stiftungsfonds Nadjeschda bei der GLS Treuhand hat sich darum die nachhaltige Förderung des Projekts zum Ziel gesetzt. Daneben finanziert sich Nadjeschda auch über direkte Spenden.

Eine Spende von 120,00 Euro monatlich ermöglicht es, einem betroffenen Kind zu helfen. Spenden nimmt der Stiftungsfonds entgegen oder der deutsche Förderverein in Tuttlingen.

Stiftungsfonds Langsam-Voran Stiftung

Förderung von Projekten im Norden Deutschlands, Berlin, Brandenburg und Nepal.

Professor Dr. Werner Maaßen Stiftung

Die 2007 gegründete, gemeinnützige Professor Dr. Werner Maaßen Stiftung fördert Bildung, Forschung und praktische Angebote im Bereich seelischer Gesundheit. In einer Zeit, in der psychische und psychosomatische Erkrankungen stetig ansteigen, setzt sich die Stiftung für eine Verbesserung der Lebens- und Gesundheitsqualität ein. Sie möchte dazu beizutragen, Menschen für die gegenwärtigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu stärken und Kompetenzen vermitteln, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken.

Die Stiftung engagiert sich mit eigenen Aktivitäten zu chronischem Stress/Burn-out-Prophylaxe und Rückfallprävention bei Depressionen. In Vorträgen und Weiterbildungen leistet sie Öffentlichkeitsarbeit, um Impulse für gesellschaftliche Veränderungen zu setzen.

Langfristiges Ziel ist ein Regenerationsort, an dem Menschen professionell begleitet werden.  Die Stiftungsmittel ermöglichen es Hilfesuchenden, die Angebote unabhängig von ihrem Einkommen zu nutzen.

Deutsche Stiftung Manuelle Medizin

Die Stiftung fördert die Forschung auf dem Gebiet der manuellen Medizin mit dem Ziel Funktionsstörungen und Schmerzen am Haltungs- und Bewegungssystem zu vermeiden und zu behandeln.

Erreicht wird dies

  • durch Förderung konzeptioneller wissenschaftlicher Arbeit,
  • Durchführung von Therapiestudien zum Nachweis der Wirkung bei differenzierten Krankheitsbildern,
  • Förderung wissenschaftlicher Symposien zum Zwecke des Erfahrungsaustausches,
  • Förderung und Verbreitung der akademischen Bildung sowie der Weiterbildung in der Manuellen Medizin,
  • Vergabe bzw. Unterstützung von Promotionsstipendien,
  • Entwicklung von Lehrmaterialien,
  • Förderung der Einbindung manualmedizinischer Erkenntnisse in eine funktionelle Medizin und die medizinischen Fachgebiete.

Internet: www.stiftungmm.de

Stiftungsfonds medica mondiale

Der 2014 gegründete Stiftungsfonds unterstützt direkt die Arbeit von medica mondiale e.V. Diese Organisation hilft Frauen, die sexualisierte Gewalt in Kriegs- und Krisengebieten erlitten haben. Neben gynäkologischer Versorgung, psychosozialer und rechtlicher Unterstützung bietet medica mondiale Programme zur Existenzsicherung und leistet politische Menschenrechtsarbeit.

Im Herbst 1992 liest Monika Hauser, Gynäkologin und engagierte Feministin, dass Soldaten im Bosnien-Krieg Frauen massenhaft vergewaltigen und gefangen halten. Nur wenige Wochen später reist sie ins Kriegsgebiet und beschließt, in der zentralbosnischen Stadt Zenica ein Frauentherapiezentrum für Überlebende sexualisierter Gewalt aufzubauen. Gemeinsam mit rund 20 bosnischen Psychologinnen, Ärztinnen und anderen Fachfrauen entwickelt sie Konzepte, wie traumatisierten Frauen und ihren Kindern noch während des Krieges geholfen werden kann.

Fast ein Vierteljahrhundert ist seitdem vergangen. Aus der ersten Initiative ist eine weltweit tätige  Menschenrechtsorganisation entstanden, die sich für Frauen und Mädchen in Konfliktgebieten einsetzt. Eine Arbeit, die angesichts immer neuer kriegerischer Auseinandersetzungen dringend benötigt wird. 2008 wird Monika Hauser mit dem Right Livelihood Award, dem Alternativen Nobelpreis, ausgezeichnet.

Stiftungsfonds Menschen helfen

Der Stiftungsfonds wurde gegründet, um Menschen zu helfen, die sich in materieller bzw. seelischer Not befinden. Insbesondere ist an Zuwendungen gedacht, welche durch größere Hilfsorganisationen oder von staatlicher Seite nicht abgedeckt werden. Die Unterstützung soll gezielt erfolgen und vorzugsweise Hilfe zur Selbsthilfe darstellen. Gemeinnützige Einrichtungen mit diesen Zielsetzungen können ebenfalls gefördert werden.

Netzwerk Trauma-Nest und Seelenflug

Die Stiftung unterstützt traumatisierte Menschen bei der Bewältigung ihres Traumas, denn die Hilfen des Gesundheitssystems für diese Menschen reichen bei weitem nicht aus. Besonders komplex traumatisierte Frauen benötigen neben einem Klinikaufenthalt meistens eine langfristige, ambulante Therapie.

Damit sich die Situation von komplex traumatisierten Menschen in dieser Gesellschaft  verbessern kann, sind Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Traumatisierung wichtig, so dass wir Initiativen und Projekte in diesem Bereich unterstützen.

Die Schirmherrin ist Re.Becca, die sich sehr für die Umsetzung der Stiftungsidee eingesetzt hat und selbst betroffen ist. Von ihr stammt der Stiftungsname Trauma-Nest und Seelenflug. Sie trägt dazu bei, dass möglichst viele Trauma-Klient/innen durch die geförderten Projekte Nestwärme erfahren und den Mut finden zum Seelenflug.

Wir hoffen, dass es uns gelingt, für unser Stiftungsanliegen Menschen zu finden, die durch Spenden oder Zustiftungen ermöglichen, dass noch viele Trauma-Klienten ermutigt werden, und dass Initiativen ihre wichtige Aufgabe der Aufklärung leisten können.

Riff-Fonds für freien Journalismus

Ob Klimawandel, Populismus oder neue Technologien – es braucht JournalistInnen, die Sachkenntnis und Erfahrung haben und denen man kein X für ein U vormachen kann. Fundierter, unabhängiger Journalismus ist so wichtig wie lange nicht mehr.
Der “Riff-Fonds für freien Journalismus”, initiiert von der RiffReporter Genossenschaft eG (www.riffreporter.de), eröffnet einen direkten Weg, freien Journalismus in Form gemeinnütziger Projekte zu stärken.

Beispiele von Projekten, die wir mit Ihrer Hilfe unterstützen können

  • Vielfalt: Fundiertes journalistisches Arbeiten zu gemeinnützigen Themen wie Wissenschaft, Kultur, Bildung, Umweltschutz.
  • Qualität: Stärkung von sprachlicher, inhaltlicher und rechtlicher Qualitätssicherung bei freien Journalisten
  • Bildung: Vorträge und Dialoge von Journalisten in Bibliotheken und Schulen z.B. über “Fake News”.

Internet: https://www.riff-ggmbh.de

Kontakt: Christian Schwägerl/Tanja Krämer, stiftungsfonds@riffreporter.de, 030-33847661
 

Right Livelihood Award (RLA) Förderfonds

Als zentrale Einrichtung in Deutschland unterstützt der Right Livelihood Award (RLA) Förderfonds die gleichnamige Auszeichnung. Auch als „Alternativer Nobelpreis“ bekannt, ehrt sie seit 1980 Persönlichkeiten, die beispielhafte Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen unserer Welt finden und erfolgreich umsetzen.

Dazu gehören mutige Menschen, wie Monika Hauser, deren Organisation medica mondiale traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt. Oder der kanadische Klimaforscher David Suzuki, der Lösungen für den Klimawandel entwickelt.

Die Aufmerksamkeit bedeutet für die Preisträgerinnen und Preisträger nicht nur Anerkennung. Sie bietet auch die Möglichkeit, ihre Ideen zu verbreiten und einer Öffentlichkeit vorzustellen. Für manche dient sie sogar als körperlicher Schutz.

Getragen wird der Preis hauptsächlich aus Spenden. Die Erträge des RLA-Förderfonds sollen dabei helfen, ihm ein zusätzliches Standbein zu verschaffen. Sie fließen an die schwedische RLA Foundation und kommen so ausschließlich dem Preis zugute.

Stiftungsfonds Samenkorn Gerechtigkeit

Der Stiftungsfonds „Samenkorn Gerechtigkeit“ verfolgt das Ziel, sich am Aufbau gerechterer Strukturen und Verhältnisse und am Ausgleich zwischen Starken und Schwachen in unserer Welt zu beteiligen.

Aus seinen Erträgen können Zuschüsse für Maßnahmen und Projekte von nichtstaatlichen, gemeinnützigen Vereinigungen gewährt werden, die das friedliche Zusammenleben der Völker und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften fördern und einen Beitrag zu gewaltfreien Konfliktlösungen leisten.

Auch die Unterstützung fairer und gerechter Wirtschaftsbeziehungen zwischen armen und reichen Ländern oder die Linderung der Folgen von Umweltkatastrophen wie Tschernobyl gehören dazu. Konkrete Förderbeispiele sind ein Theaterstück zur Wasserprivatisierung, Hilfe für Frauen mit HIV/Aids in Südafrika, der Einsatz ökologischer Baumaterialien in Ecuador oder der Bau einer Sporthalle einer israelisch-arabischen Schule.

Sawasya Stiftungsfonds

Sawasya (arabisch) bedeutet Gleichheit - der Name ist bereits ein Brückenschlag. Der Stiftungsfonds Sawasya ist dem Gedanken der Gleichheit in interkulturellen und interreligiösen Beziehungen verpflichtet. In diesem Kontext bedeutet Gleichheit sowohl ein echtes Prinzip als auch eine intellektuelle Herausforderung.

Der Fonds fördert ein besseres Verständnis des sogenannten Fremden; dazu gehört insbesondere die Verbreitung von Wissen über den Islam und die Verteidigung der Bürgerrechte von Muslimen. Projekte in den Bereichen Bildung, Medien und Begegnung werden im In- und Ausland durch die gemeinnützige GmbH Sawasya verwirklicht.

Internet: www.sawasya.de

Kontakt: sawasya@gmx.net

Sommerblut Foundation

Die Sommerblut Foundation fördert kulturelle Vielfalt und Teilhabe unterschiedlichster Gruppen unserer Gesellschaft, unabhängig von körperlicher oder geistiger Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft, Alter, sexueller Identität, Geschlecht und Religion. Mit der Überzeugung, dass Begegnung Verbindung schafft, unterstützt die Sommerblut Foundation Projekte aus den Bereichen Tanz, Musik, bildende Kunst, Performance sowie Theater und Literatur. Viele dieser Projekte stammen aus dem Kölner Kulturfestival „Sommerblut“, dessen langfristige Sicherung und künstlerische Weiterentwicklung ebenfalls ein Anliegen der Stiftung ist. 

Internet: www.sommerblut.de
Kontakt: Rolf Emmerich foundation@sommerblut.de

Stiftungsinitiative Schöneberger Musiksommer

Seit 1987 findet der Schönberger Musiksommer in der St. Laurentius-Kirche in Mecklenburg-Vorpommern statt. Er bietet jedes Jahr ein breites Spektrum: von Kirchenmusik bis Jazz, Sinfonieorchester bis Sologitarren. Und er ist offen für musikalische Experimente und junge Künstler/innen.

Ziel ist es, finanzielle Mittel zur Errichtung einer „Stiftung Schönberger Musiksommer“ zu gewinnen. Diese zukünftige Stiftung soll nachhaltig die musikalische Arbeit der Kirchgemeinde Schönberg und des Musiksommers sichern. Auch die nach außen weniger sichtbaren Bestandteile, etwa die Ausstattung und ein funktionsfähiges Büro, sind notwendig.

Darüber hinaus wird Geld für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Management und nicht zuletzt die finanzielle Ausstattung der einzelnen Veranstaltungen benötigt. Die Stiftungsinitiative will nach Möglichkeit auch in künstlerischen Nachwuchs investieren.

Die „Stiftungsinitiative Schönberger Musiksommer“ ist ein Projekt engagierter kunst- und musikinteressierter Menschen aus dem Umfeld des Musiksommers. Hervorgegangen ist sie aus dem „Freundeskreis der Kirchenmusik in Schönberg – Schönberger Musiksommer“.

Sparrer & Varga Stiftung

Der Stiftungsfonds wurde gegründet, um die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu Systemischen Strukturaufstellungen, zur transverbalen Sprache, der damit verbundenen Grammatik und zum systemischen Denken insbesondere in der Sprachentwicklung zu würdigen, zu fördern und zu verbreiten.

Unterstützt werden insbesondere die internationale Vermittlung der transverbalen Sprache, die Unterstützung von sozialen und gesundheitsorientierten Projekten, in denen systemisch–syntaktisch auf Basis der transverbalen Sprache gearbeitet wird und Vorhaben, die der praktischen Erprobung des systemischen Wissens dienen.

Die transverbale Sprache umfasst die verbale Sprache und die nonverbale Sprache, geht jedoch über beide hinaus, da sie auch räumlichen Anordnungen nutzt. Hierfür erfolgt eine Abbildung der Realität (Modellbildung) über eine im Raum angeordnete Simulation des Themas. Die Bedeutung von räumlichen Anordnungen zeigt sich auch in unserer verbalen Sprache, wenn wir z.B. sagen „er steht mir nah“, „er stärkt ihm den Rücken“, etc.

Die Stifter widmen die Stiftung Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd, den Gründern der systemischen Strukturaufstellungen (SySt), die durch ihre gemeinsame Arbeit einen wesentlichen Fortschritt in den Grundlagen des systemischen Denkens bewirkt und dieses Denken immer wieder unermüdlich mit der Praxis verknüpft haben. Ihre Praxis ist gekennzeichnet von einem lebendigen Vertrauen in die Begegnung und den Dialog, einem freudvollen, tief fundierten Lehren und Lernen und von der Gewissheit, dass wir über unser Leben nicht verfügen und dennoch im Strom des Lebens geborgen sind.

Kontakt: Anne Löning
E-Mail: info@sparrer-varga-stiftung.de

Spiritualität, Religion und Philosophie - Förderung gnostisch hermetischen Gedankenguts

Der Wunsch der Gründungstifterin ist es, die Wurzeln des gnostischen und hermetischen Gedankenguts im abendländischen Kulturraum und in den Weltreligionen weiter zu erforschen und Literatur und entsprechende Maßnahmen, die diesen Weg weisen, zu fördern. Die ursprüngliche religiöse Erfahrung und der damit verbundene spirituelle Weg sollen wiederum ins Bewusstsein und in die gelebte Realität der Menschen gehoben werden. Darüber hinaus ist der Gründungsstifterin die Förderung gnotischer Werte im gesellschaftlichen Leben durch Projekte und Initiativen sehr wichtig.

Stiftungsfonds zur Überwindung von Konfliktunfähigkeit und Gewalt

Den Weg zu einer gewaltfreien Gesellschaft ebnen - dieses Ziel verfolgt der Stiftungsfonds. Durch spielerisches Einüben von Wertschätzung, respektvoller Kommunikation und Konsensbildung soll aktiver und gewaltfreier Umgang mit Konflikten gefördert werden.

Der Stiftungsfonds unterstützt unter anderem die ehrenamtliche Arbeit im Verein „Projekt Alternativen zur Gewalt“. Dieser bietet Fortbildungen in Zivilgesellschaft und Haftanstalten. Er befähigt Menschen dazu, mit Selbstvertrauen positiv in die Gesellschaft hineinzuwirken. Ein Teilnehmer der Kurse in Haftanstalten urteilt so: „Danke, dass ihr uns gezeigt habt, wie ich meine zerstörerische Haltung in positives Handeln verwandeln kann.“

Stiftungsfonds Vafios

Ziel des Stiftungsfonds Vafios  ist es, im Umkreis des Dorfes Vafios (nördliche Ägäis) Kinder aus finanziell schwachen Familien auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Hierzu pflegt der Stiftungsfonds eine Kooperation mit einer Schule im Ort und fördert dort Jugendliche von der 7. bis 12. Klasse.

Sie erhalten für die Dauer des Schulbesuchs eine monatliche Unterstützung für Schulmaterial und ähnliche Ausgaben. Sollten sie später studieren werden sie auch im ersten Studienjahr unterstützt. Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler hängt nur von der Bedürftigkeit und nicht von der Leistung der Schülerinnen und Schüler ab.

We come from the Sea Foundation

Die We come from the Sea Foundation fördert Innovation für und Schutz von Leben unter Wasser. Als Naturschutzstiftung im Rahmen des UN-Nachhaltigkeitsziels 14 "Leben unter Wasser" unterstützen und finanzieren wir Forschungs- und Entwicklungs-, Naturschutz- und Bildungsprojekte. Wir stehen für einen Paradigmenwechsel bei der Nutzung unserer Meere und für eine Verhaltensanpassung hin zu einem ausgewogenen Verhältnis zum Ozean.

Förderbeispiele We come from the Sea Foundation

Das Label des Marine Stewardship Council (MSC), das anerkannteste Umweltzeichen für die Nachhaltigkeit von Meeresfrüchten, wird zunehmend an Fischereien vergeben, die routinemäßig tausende gefährdeter Meerestiere fangen. Dabei werden Lebensräume wie z.B. der Meeresboden irreversibel zerstört und die Überfischung vorangetrieben. Make Stewartship Count interagiert mit dem MSC, um seine Standards zu verbessern und die Zertifizierung von Fischereien einzustellen, die von der wissenschaftlichen Gemeinschaft als äußerst kontrovers angesehen werden.

Mehrfach ausgezeichnete Unternehmung für wegweisende Alternativen zur Fischerei und nachhaltigem Wiederaufbau von Küstengemeinden. Blue Ventures entwickelt transformative Ansätze zur Erhaltung des lokal geführten Meeresschutzes. Die Organisation arbeitet dabei an Orten, an denen der Ozean für die lokalen Kulturen und Volkswirtschaften von entscheidender Bedeutung ist und setzt sich dafür ein, die biologische Vielfalt der Meere auf eine Weise zu schützen, die den Küstenbewohnern zugute kommt.

Stiftungsfonds Werkstätten Gottessegen

Jobst-Wolfgang-Westhoff-Stiftung

Die Werkstätten Gottessegen bieten an den Standorten Dortmund und Bochum insgesamt 480 Menschen mit Behinderung die Möglichkeit beruflicher Förderung. Die Trägerschaft liegt dem Verein Christopherus-Haus inne. In über 30 Gruppen werden die Beschäftigten an verschiedenste Arbeitsprozesse herangeführt. Neben der beruflichen Förderung hat die therapeutische Betreuung einen hohen Stellenwert.

Der Stiftungsfonds trägt zusätzlich den Namen von Jobst Wolfgang Westhoff. Er entstand nämlich aufgrund eines Nachlasses von Westhoff und hilft nun langfristig bei der Sicherstellung des Angebots. Die Erträge werden insbesondere für Therapiemaßnahmen und weitere Förderungen der in den Werkstätten Gottessegen arbeitenden Menschen mit Behinderung zweckgebunden eingesetzt. Bei der Anlage der Mittel sollen kulturelle, soziale und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.

Internet: www.wfb-gottessegen.de
Kontakt: anke.kock@werkstaetten-gottessegen.de

Anke Kock
Kobbendelle 40
44229 Dortmund
Tel.: 0231 97 38-0
Fax: 0231 97 38-200

Stiftungsfonds Winterreise - Gegen soziale Ausgrenzung

Der Stiftungsfonds „Winterreise – gegen soziale Ausgrenzung“ möchte einen Beitrag zu einer dringend notwendigen Bewusstseinserweiterung unserer Gesellschaft leisten. Damit verbunden ist die Hoffnung, direkte Hilfe für von der Gesellschaft ausgegrenzte Menschen zu ermöglichen. Ein gefördertes Projekt, das sich künstlerisch mit der sozialen Ausgrenzung beschäftigt, ist die „Deutsche Winterreise“.

Soziale Ausgrenzung gab es zu allen Zeiten. Doch scheint es, als würde sie durch die offenen Grenzen des globalen Zusammenlebens noch verschärft. Ausgrenzung geschieht aus vielerlei Gründen: Regionale und soziale Herkunft, Krankheit, eine bestimmte Lebensweise – eigentlich kann jede Abweichung von gesellschaftlichen Normen zu Ausgrenzung führen. Ein erschreckendes Beispiel ist die Volksgruppe der Sinti und Roma, die in ganz Europa benachteiligt werden, ohne dass jemand dem Problem ernsthaft begegnen würde.

Kunst, in jeder Ausprägung, ist vielleicht am besten geeignet, Aufmerksamkeit und Sensibilität zu schaffen sowie Toleranz zu fördern.

Wunderkammer Stiftung

In den Wunderkammern des 15. bis 18. Jahrhunderts wurden die unterschiedlichsten Artefakte und Naturalia gesammelt und präsentiert. Die bürgerlichen und adeligen Sammler inszenierten die einzelnen, teilweise kostbaren und prächtigen Objekte in eigens eingerichteten Räumen. Dies diente der Welterkenntnis, der Erweiterung des Wissens und dem Austausch mit anderen Interessierten. Wissenswertes über die Kunst- und Wunderkammern lesen Sie hier. 

Die Wunderkammer Stiftung fördert in diesem Sinne bevorzugt Initiativen in den Bereichen der Kunst und Kultur, die Erforschung und Erhaltung der natürlichen Grundlagen sowie der Völkerverständigung.

Stiftungsfonds Zukunft Inklusive

Der Stiftungsfonds Zukunft inklusive setzt sich für Inklusion in allen Bereichen des Lebens ein. Wir unterstützen Projekte, die

  • inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen
  • für den Abbau von Hürden wie z.B. Berührungsängsten sorgen.
  • Inklusion in Bildung und Freizeit fördern.

Ein Konzept für ein eigenes Beschäftigungsmodell ist in Arbeit.

Inklusion, das ist der Grundgedanke einer Gesellschaft, in der Verschiedenartigkeit nicht nur toleriert, sondern als Bereicherung wahrgenommen wird: in unserem Fall konkret die Teilhabe von Menschen mit Behinderung.
Wir haben immer wieder die Erfahrung gemacht, wie deutlich Gruppen von einer Mischung profitieren können: vom guten Klima in einer inklusiven Schulklasse bis hin zur klugen Teamstruktur, in der nicht die Defizite, sondern die Fähigkeiten eines Menschen im Vordergrund stehen.

Stiftungsfonds Zukunftsmelodien

Die Zukunftsmelodien stehen für die harmonische Beziehung zwischen Mensch und Umwelt, gegen Ausbeutung und Benachteiligung. Ihre Töne unterstützen Projekte zur Wahrung des Lebensraums und beteiligen sich an Aufgaben des Aufbaus von nachhaltiger Entwicklung in benachteiligten Regionen der Erde.

Treuhänderisch betreute Stiftungen

Haleakala Stiftung

Die Haleakala Stiftung fördert Menschen und Initiativen, die daran mitwirken, die Welt für Mensch und Natur zukunftsfähiger zu gestalten. Insbesondere gilt dies für die Umsetzung von Bildungsprojekten, die Achtung der Menschenrechte sowie den umweltfreundlichen Umbau unserer Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien.

Beispiele geförderter Projekte

Die deutsche Energiewende ist eine Bürger-Energiewende. Sie ist das Ergebnis von jahrzehntelangem bürgerlichem Engagement für den Atomausstieg, besseren Klimaschutz und für die Abkehr von immer teurer werdenden fossilen Ressourcen. Der gegenwärtige Ausbau der Erneuerbaren Energien wird zudem maßgeblich von Bürgern getragen. Die Haleakala-Stiftung fördert die Partizipation und das Engagement der Bürger für eine konsequente Umsetzung der Bürger-Energiewende.
Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie unter: www.die-buergerenergiewende.de.

Mit ihrem 2011 auf der Berlinale uraufgeführten Film „Unter Kontrolle. Eine Archäologie der Atomkraft“ zeichneten Volker Sattel und Stefan Stefanescu ein ebenso verstörendes wie faszinierendes Bild der kontroversen Technologie. Der Film gewährte erstmals in großer Breite einen Einblick in die Innenwelt des industriellen Atombetriebs und offenbart mit eindrucksvollen Bildern der Hinterlassenschaften des Nukleartechnologie ein Stück Zivilisationsgeschichte. Die Haleakala-Stiftung hat die Filmautoren bei der Produktion eines Bild- und Interviewbandes unterstützt, der diesen unterwarteten Einblick vertieft und erweitert. Mensch und Architektur zeigen ihre verblüffende Normalität im einstmals utopischen Großprojekt "Atomenergie" und seiner gigantomanischen Technik.

INTA-Stiftung

Die INTA-Stiftung wurde gegründet, um das Anliegen und das Werk des Schriftstellers und Meditationslehrers Werner Sprenger zu fördern und in die Zukunft zu tragen. Werner Sprengers vielseitiges literarisches Werk hat die Menschen in ihrem Innersten angesprochen und berührt, hat ihnen Sinn und Zuversicht gegeben in ihrem Leben und auf ihrem Weg.

In dem Buch "Jeder Tag ist neues Leben – eine meditative Reise zu Dir selbst." (2014, Werner Sprenger, Herder Verlag) bescheibt Werner Sprenger die von ihm begründete INTA-Meditation. Sie ermöglicht Wachstum in der achtungsvollen Begegnung mit sich selbst und mit anderen Menschen und ist so ein Weg zu mehr Selbsterkenntnis, Selbstvertrauen und Mut zu sich selbst.

In diesem Sinn fördert die Stiftung Projekte für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Selbstbestimmung und soziale Gerechtigkeit zum Ziel haben. Das waren Werner Sprenger wichtige Anliegen in seinem Leben und Arbeiten. Durch die Erfahrung von Krieg und Kriegsgefangenschaft wurde das Thema Frieden für Werner Sprenger ein Lebensthema, und darum vergibt die Stiftung jedes Jahr den Helga-und-Werner-Sprenger-Friedenspreis. Infos zur Vergabe

Die Satzung enthält weitere Hintergrundinformationen zur Gründung der Stiftung und zur Bedeutung von INTA, die der Stiftung ihren Namen gegeben hat. Hier finden Sie die Grundsätze zur Förderung von Projekten.

Infos und Kontakt: www.inta-stiftung.de

Immer für Sie ansprechbar