Beispiele Stiftungsfonds
Hier finden Sie Beispiele unserer über 60 Stiftungsfonds, die in der Dachstiftung für individuelles Schenken vereinigt sind.
Übersicht:

Stiftungsfonds Bienenpflege
Der Stiftungsfonds Bienenpflege ist eine Initiative von Mellifera e.V., der Vereinigung für wesensgemäße Bienenhaltung. Er hilft bei der Finanzierung folgender Aufgaben:
- Arterhaltung und Pflege der Biene.
- Erforschung, Weiterentwicklung und Verbreitung wesensgemäßer und ökologischer Bienenhaltung.
- Förderung blühender Landschaften.
- Zusammenarbeit von Menschen die sich für wesensgemäße Bienenhaltung und Bienenpflege einsetzen.
Wie nie zuvor sind unsere Bienen heute auf die pflegende Hand des Menschen angewiesen. Unsere Landschaft braucht Blüten bestäubende Insekten und in besonderer Weise Honigbienen. Sie bestäuben Wild- und Nutzpflanzen und gewährleisten fortdauernde Fruchtbarkeit. Bis ins Tierreich hinein ist die Vielseitigkeit und Stabilität des Ökosystems von ihnen abhängig. Das Summen und der schöne Flug von Honigbienen, Solitärbienen, Schmetterlingen und Hummeln erfüllen die Landschaft.
Internet: www.stiftung-bienenpflege.de
Stiftungsfonds BIOX
Der Stiftungsfonds BIOX unterstützt medizinische Forschungsprojekte an der Ruhr-Universität Bochum. BIOX steht für „Bochumer Innovationen in Onkologie und Strahlentherapie“. Der Stiftungsfonds sucht also neue Wege und Denkweisen auf dem Gebiet der Krebsforschung. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Entstehung und dem Verhalten von Tumoren. Die sogenannten Tumorstammzellen stehen unter dem Verdacht, eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung und Vermehrung von Krebs zu haben.
Notwendig ist eine intensive Forschung über die Eigenschaften und das Verhalten der Tumorstammzellen, um langfristig Behandlungsmethoden zu entwickeln, die gezielt gegen diese Zellen gerichtet sind.
BIOX versucht in Zusammenarbeit mit der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie sowie dem Institut für Molekulare Onkologie, Strahlenbiologie und Experimentelle Strahlentherapie der Ruhr-Universität Bochum, neues Know-how auf diesem Gebiet zu gewinnen.
Internet: www.stiftungsfonds-biox.com
E-Mail: info@stiftungsfonds-biox.com

Bodhichitta Stiftungsfonds
Der Stiftungsfonds ist dazu eingerichtet, um Menschen mit Interesse an Homöopathie und Meditation in ihrer Ausübung und Ausbildung zu fördern.
Der Name stammt aus dem Buddhismus. Bodhichitta ist das Streben nach Erleuchtung, jedoch nicht zum Eigennutz, sondern zum Wohle aller Lebewesen.
Dr. Alexandra v. Kühlmann
E-Mail: a.bodhichitta@mnet-online.de

Stiftungsfonds Chirophonetik
Der Stiftungsfonds Chirophonetik wurde 2001 gegründet. Die Chirophonetik ist eine Therapie, die mit den Lauten der Sprache arbeitet. Sie wurde von Alfred Baur (1925-2008) entwickelt. Der Fonds diente zunächst dazu, Interessenten/innen aus den ehemaligen Ostblockländern eine Ausbildung in Chirophonetik in Tschechien zu ermöglichen, wo Alfred Baur selbst unterrichtete.
Inzwischen konnten einzelne Therapeuten und Pädagogen aus Russland, Rumänien, Ungarn und Kolumbien ihren Abschluss machen. In den vergangenen Jahren wurden weltweit Kursteilnehmer finanziell bei der Teilnahme an Kursen in Europa unterstützt. Ein Schwerpunkt liegt jetzt auch auf der Förderung der Fortbildung der Ländervertreter/innen.
Die Übersetzung und der Druck des Buches „Lautlehre und Logoswirken – Grundlagen der Chirophonetik“ von Alfred Baur in ärmeren Ländern wird ebenfalls durch den Fonds gefördert.
Internet: www.chirophonetik.de
E-Mail: armansperg@chirophonetik.org
ECO-Stiftung für Energie-Klima-Umwelt
Seit dem Jahr 2000 setzt sich die ECO-Stiftung für Energie-, Klima- und Umweltprojekte am südlichen Oberrhein ein. Folgende Ziele hat sich die Stiftung zur Aufgabe gemacht:
- Förderung der natürlichen Lebensgrundlagen für die künftigen Generationen
- Schutz von Umwelt, Natur und Landschaft sowie die Schonung natürlicher Ressourcen
- Schutz des Klimas, global wie lokal
- Bildung und Erziehung zu diesen Themen
Die Stiftung fördert Verbraucherberatung und wissenschaftliche Untersuchungen. Hinzu kommen Projekte, die sich der Energieeinsparung widmen, der dezentralen Nutzung von Energie, ökologischem Wohnen etc.
Drei der durch die ECO-Stiftung initiierten und geförderten Projekte gewannen Preise beim Landeswettbewerb für kommunale und Agenda21-Projekte, darunter auch die Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen. Sie machen sich stark für die alternative Nutzung des Atomkraftwerkes Fessenheim als internationales Zentrum für regenerative Energien.
Internet: www.eco-stiftung.de
E-Mail: eco@eco-stiftung.de
EKAYANA Stiftungsfonds für zeitgemäßen Buddhismus
Der EKAYANA Stiftungsfonds für zeitgemäßen Buddhismus unterstützt Projekte, die zur Integration des buddhistischen Weges in unserer Gesellschaft beitragen. Er fördert:
- traditionsübergreifende buddhistische Projekte sowie deren Mitarbeiter und Lehrer
- den Austausch zwischen verschiedenen buddhistischen Traditionen und den Dialog mit Vertretern der westlichen Kultur
- das Veröffentlichen zeitgemäßer Darstellungen der buddhistischen Lehre
- das Engagement von Buddhisten für gemeinnützige Zwecke
- buddhistische Vereine, Seminarhäuser, Altersheime und dergleichen, insbesondere wenn diese ökologische Prinzipien berücksichtigen.
Bis zur Überführung in eine selbständige Stiftung erfüllt der Stiftungsfonds Ekayana diese Zwecke durch Förderung anderer gemeinnütziger Organisationen. Über die Spendenvergabe beschließt ein Kuratorium unter dem Vorsitz des Stifters.
Ekayana bedeutet Ein Weg:
„Es gibt nur einen Weg zum Erwachen – das Kultivieren von Gewahrsein.“ (Buddha Shakyamuni im Satipatthana-Sutta)
Internet (Englisch): www.awakeningtosanity.net/blog/
E-Mail: tborghardt@gmail.com
Stiftungsfonds European Integral Academy (EIA)
Der Stiftungsfonds European Integral Academy (EIA) wurde zur Förderung des Integralen Ansatzes gegründet. Dieser widmet sich der Integration von Körper, Seele und Geist im Selbst, in der Kultur und in der Natur. Es geht darum, die größtmögliche Anzahl von Forschungsergebnissen aus der größtmöglichen Anzahl von Forschungsdisziplinen zu würdigen und zu verbinden – u. a. Naturwissenschaften, Medizin, Sozialwissenschaften, Ökonomie, Kunst, Ethik und Spiritualität.
Erst ein wirklich umfassender Ansatz kann zu nachhaltigeren Lösungen und zum Erfolg im Kampf gegen Krieg, Hunger oder Umweltzerstörung führen. Das Konzept hat der amerikanische Bewusstseinsforscher Ken Wilber geprägt und in bisher über 25 Büchern beschrieben. Es wird ständig weiterentwickelt und vor allem durch das US-amerikanische Integrale Institut und die Integral University konkret umgesetzt.
Dies ist die Ausgangsbasis für die Arbeit der EIA, die ihren Schwerpunkt im deutschsprachigen und im europäischen Raum sieht.
Internet: www.integralesforum.org

Stiftungsfonds Evolutionsbiologie und Organismische Biologie
Der Stiftungsfonds fördert seit 2007 das Institut für Evolutionsbiologie an der Universität Witten/Herdecke. Dort werden Arbeiten durchgeführt, die zu einem angemessenen Verständnis von Natur und Mensch beitragen. Die Wissenschaftler/innen haben zwei Leitfragen:
1. Wie kann man Lebensvorgänge in ihrer Eigenständigkeit erfassen? Das Anliegen ist es, wissenschaftliche Grundlagen für ein ganzheitliches Verständnis von Natur, Umwelt und Mensch zu entwickeln.
2. Wie hat sich das Leben auf der Erde entwickelt? Das Institut unter sucht die Phänomene der Evolution zur Erfassung einer inneren Ordnung. Dies ist eine Ergänzung zur einseitigen darwinistischen Interpretation, die Evolution nur auf Selektion und Konkurrenz reduziert.
Neben der wissenschaftlichen Bedeutung haben beide Arbeitsgebiete eine gesellschaftliche Relevanz: Die moderne Gesellschaft muss sich darüber im Klaren sein, wie sie über die Natur denkt. Das hat auch Einfluss darauf, wie wir mit der Natur umgehen und welche Gesellschaftsverhältnisse wir aufbauen. Denn die Theorien von heute bestimmen die soziale Wirklichkeit von Morgen.
Stiftungsfonds Honigstal
Bei der Kurzzeitpflege Honigstal e.V. finden Menschen einen Zwischen-Raum mit freundlicher Atmosphäre. Sie brauchen Hilfe, etwa weil sie zuhause vorübergehend keine pflegerische Versorgung erhalten. Darum kümmert sich ein Team langjährig erfahrener Pflegemitarbeiter/innen um die Belange der bis zu acht Kurzzeit-Bewohner/innen und deren Angehörigen.
Seit Dezember 2004 wurde die Wohn-Möglichkeit über 500-mal in Anspruch genommen, sei es bis zur Rückkehr nach Hause, bis zum Umzug in eine andere Wohnform oder auch für die letzte Lebensphase bis zum Tod. Die Kurzzeitpflege Honigstal e.V. verfolgt den Anspruch, Zuwendung und Fachlichkeit in der Pflegebeziehung zu vereinbaren.
Über die öffentlichen Träger sind 80% der regelmäßigen Kosten abgedeckt – die Differenz muss der Verein selbst tragen.
Internet: www.honigstal-ev.de
E-Mail: honigstal@gmx.de
Heckinghauser Str. 227
42289 Wuppertal
Tel.: 0202 317 08 26
Stiftungsfonds Initiative Scharoun-Kirche
Mitten in Bochum wurde 1966 ein erstaunliches Projekt realisiert. Der futuristische und schlichte Bau der Johanneskirche ist ein Werk von Hans Scharoun – bedeutender Architekt des 20. Jahrhunderts und einer der wichtigsten Vertreter organischer Architektur. Scharouns wohl bekanntestes Bauwerk ist die Berliner Philharmonie. In Bochum schuf er seine einzige Kirche, die seit 1997 unter Denkmalschutz steht. Sie fügt sich in Scharouns Werk ein, das zielstrebig in steter Aufbruchstimmung Wege zu einer funktionalen, am Menschen orientierten Architektur suchte.
Nach über 40 Jahren hat die Kirche erheblichen Sanierungsbedarf. Das gilt zum Beispiel für das große, aufwändig gestaltete Kirchenfenster oder das Dach. Die nötigen Mittel wurden auf rund 300.000 Euro geschätzt. Zur Finanzierung der Maßnahmen hat sich der Stiftungsfonds Scharoun-Kirche gebildet.
Internet: www.scharoun-kirche.de
E-Mail: info@scharoun-kirche.de
Karl König Stiftungsfonds
Namensgeber des Stiftungsfonds ist Dr. Karl König, Arzt und Heilpädagoge (1902-1966). Ausgehend von der Anthroposophie Rudolf Steiners führten seine Impulse im Sinne einer Gemeinschaftsbildung Menschen mit und ohne Behinderungen in unterschiedlichen biographischen Phasen zusammen. In der unmittelbaren Begegnung von Mensch zu Mensch sah er die Chance für jeden Einzelnen, Lebensmotive zu erkennen und zu gestalten. Die Verwirklichung von Menschenwürde, Bildung und Lebensqualität wurde zum Leitbild der aus dieser Bewegung hervorgegangenen Initiativen und Gründungen.
In diesem Sinne will der Karl König Stiftungsfonds der Unterstützung von Menschen mit Behinderungen dienen, indem er deren persönliche Entwicklung und die Qualität ihrer Lebensumstände nachhaltig fördert. Er leistet dies durch personenbezogene Maßnahmen sowie durch die Förderung von Initiativen und Gründungen, die in diesem Sinne wirken wollen.
Internet: www.karl-koenig-stiftungsfonds.de
E-Mail: info@karl-koenig-stiftungsfonds.de
Föhrenbühlweg 5
88633 Heiligenberg
Stiftungsfonds Kinderzentrum „Nadjeschda“
Bildungsunfähig – so werden viele Kinder und Jugendliche mit Behinderung in Kirgisistan bezeichnet. Als Folge erhalten sie keinerlei staatliche Förderung für Kindergarten, Schule oder gesundheitliche Hilfe. Sie leben isoliert von der Gesellschaft.
Vor diesem Hintergrund entstand 1989 das Kinderzentrum Nadjeschda. Inzwischen hat es sich zu einem umfassenden heilpädagogischen Zentrum entwickelt, in dem über 70 Kinder und Jugendliche zwischen zwei und 23 Jahren spielen, lernen und arbeiten können. Das Bildungsangebot reicht vom Kindergarten über eine Schule bis hin zu Ausbildungswerkstätten. Hinzu kommen Therapie- und Wohneinrichtungen. Immer wieder schaffen „bildungsunfähige“ Kinder durch die Unterstützung von Nadjeschda den Sprung auf eine Regelschule oder sogar auf die Universität.
Nadjeschda heißt „Hoffnung“ und genau diese gibt das Kinderzentrum den Menschen, auch für einige Straßenkinder, die hier ein neues Zuhause finden.
Auch wenn sich die Einstellungen der Kirgisen in Bezug auf Behinderungen in den vergangenen Jahren verändert und verbessert haben, muss das Projekt weiterhin auf staatliche Unterstützung verzichten. Der Stiftungsfonds Nadjeschda bei der GLS Treuhand hat sich darum die nachhaltige Förderung des Projekts zum Ziel gesetzt. Daneben finanziert sich Nadjeschda auch über direkte Spenden.
Eine Spende von 120,00 Euro monatlich ermöglicht es, einem betroffenen Kind zu helfen. Spenden nimmt der Stiftungsfonds entgegen oder der deutsche Förderverein in Tuttlingen.
Internet: www.nadjeshda.org
Mainzer7 – ein Raum für alle Sinne (Stiftungsfonds Artfondo)
„Jeder Mensch ist ein Künstler“, sagte Joseph Beuys einmal. Gleichwohl „gehört ein bisschen was dazu, das bisher ungelebte Potenzial in sich zu entdecken“, schreibt der Autor Thomas Maurenbrecher. Zusammen mit den Gründern des Vereins „Wider die Mühlen, zu den Schaumkronen“ hat er darum einen besonderen Raum zur Entfaltung geschaffen. In der „Mainzer7“ in der gleichnamigen Straße in Berlin-Neukölln, diesem multikulturellen Kiez im Aufbruch, haben sie einen Ort für Ausstellungen und Kurse eingerichtet. Dort werden Holz und Stein bearbeitet, die Kultur der Still durch Meditation erfahren oder Texte geschrieben. Sein Stiftungsfonds Artfondo unterstützt diesen besonderen Raum – einen „Kulturraum mit Kopf, Hand und Herz“.
Internet: www.mainzer7.de
E-Mail: tho.mau@web.de

qbatur Stiftungsfonds
Mit dem qbatur Stiftungsfonds wollen die Initiatoren Rudolph Koehler und Ulrich Queck von qbatur Planungsbüro aus Quedlinburg die Möglichkeit schaffen, Projekte und Initiativen zu fördern, die sich mit neuartigen Formen des gemeinschaftlichen Wohnens in Quedlinburg auseinandersetzen. Weitere Förderziele sind gemeinnützige Projekte in Verbindung mit Gebäuden und Grundstücken sowie Denkmalpflege.
Der Stiftungsfonds wurde begründet mit freien Mitteln, die in einem Architekturbüro erwirtschaftet wurden. Zuwendungen durch Dritte sind gerne willkommen.
E-Mail: qbatur@gmx.de
Refugio-Stiftungsfonds
Der Refugio-Stiftungsfonds setzt sich für die elementaren Rechte und Bedürfnisse von ausländischen Flüchtlingen und Folterüberlebenden ein und fördert insbesondere ihre seelische Gesundheit. Dazu unterstützt er den gemeinnützigen Refugio Bremen e.V. mit dessen psychosozialem Beratungs- und Behandlungszentrum.
Dieses Zentrum betreut Flüchtlinge und Folterüberlebende aus Bremen und Umgebung. Sie kommen mit traumatischen Erfahrungen von Gewalt, Vertreibung, Krieg und Flucht, sie sind psychisch und physisch stark belastetet. Darum erhalten sie unentgeltlich spezialisierte psychotherapeutische und psychosoziale Behandlung. Bei der traumaspezifischen Versorgung von Erwachsenen, Kindern, Jugendlichen und Flüchtlingsfamilien wird das interdisziplinäre Team von Dolmetscher/innen und weiteren Fachkräften unterstützt.
Internet: www.refugiostiftung.de
Internet: www.refugio-bremen.de
E-Mail: refugio-bremen@t-online.de
Ingrid Koop
Parkstraße 2-4
28209 Bremen
Tel.: 0421-3760749
Right Livelihood Award Förderfonds
Als zentrale Einrichtung in Deutschland unterstützt der Right Livelihood Award (RLA) Förderfonds die gleichnamige Auszeichnung. Auch als „Alternativer Nobelpreis“ bekannt, ehrt sie seit 1980 Persönlichkeiten, die beispielhafte Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen unserer Welt finden und erfolgreich umsetzen.
Dazu gehören mutige Menschen, wie Monika Hauser (Bild), deren Organisation medica mondiale traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten unterstützt. Oder der kanadische Klimaforscher David Suzuki, der Lösungen für den Klimawandel entwickelt.
Die Aufmerksamkeit bedeutet für die Preisträgerinnen und Preisträger nicht nur Anerkennung. Sie bietet auch die Möglichkeit, ihre Ideen zu verbreiten und einer Öffentlichkeit vorzustellen. Für manche dient sie sogar als körperlicher Schutz.
Getragen wird der Preis hauptsächlich aus Spenden. Die Erträge des RLA-Förderfonds sollen dabei helfen, ihm ein zusätzliches Standbein zu verschaffen. Sie fließen an die schwedische RLA Foundation und kommen so ausschließlich dem Preis zugute.
Die GLS Treuhand konnte neben Monika Hauser zwei weitere Preisträger persönlich begrüßen: Alyn Ware 2009 und Paul Nicholson von GRAIN 2011.
Download: Flyer RLA-Förderfonds
Internet: www.rightlivelihood.org
E-Mail: info@rightlivelihood.org

Stiftungsfonds Samenkorn Gerechtigkeit
Der Stiftungsfonds „Samenkorn Gerechtigkeit“ verfolgt das Ziel, sich am Aufbau gerechterer Strukturen und Verhältnisse und am Ausgleich zwischen Starken und Schwachen in unserer Welt zu beteiligen.
Aus seinen Erträgen können Zuschüsse für Maßnahmen und Projekte von nichtstaatlichen, gemeinnützigen Vereinigungen gewährt werden, die das friedliche Zusammenleben der Völker und ökologisch nachhaltiges Wirtschaften fördern und einen Beitrag zu gewaltfreien Konfliktlösungen leisten.
Auch die Unterstützung fairer und gerechter Wirtschaftsbeziehungen zwischen armen und reichen Ländern oder die Linderung der Folgen von Umweltkatastrophen wie Tschernobyl gehören dazu. Konkrete Förderbeispiele sind ein Theaterstück zur Wasserprivatisierung, Hilfe für Frauen mit HIV/Aids in Südafrika, der Einsatz ökologischer Baumaterialien in Ecuador oder der Bau einer Sporthalle einer israelisch-arabischen Schule.
Stiftungsinitiative Schönberger Musiksommer
Seit 1987 findet der Schönberger Musiksommer in der St. Laurentius-Kirche in Mecklenburg-Vorpommern statt. Er bietet jedes Jahr ein breites Spektrum: von Kirchenmusik bis Jazz, Sinfonieorchester bis Sologitarren. Und er ist offen für musikalische Experimente und junge Künstler/innen.
Ziel ist es, finanzielle Mittel zur Errichtung einer „Stiftung Schönberger Musiksommer“ zu gewinnen. Diese zukünftige Stiftung soll nachhaltig die musikalische Arbeit der Kirchgemeinde Schönberg und des Musiksommers sichern. Auch die nach außen weniger sichtbaren Bestandteile, etwa die Ausstattung und ein funktionsfähiges Büro, sind notwendig.
Darüber hinaus wird Geld für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Management und nicht zuletzt die finanzielle Ausstattung der einzelnen Veranstaltungen benötigt. Die Stiftungsinitiative will nach Möglichkeit auch in künstlerischen Nachwuchs investieren.
Die „Stiftungsinitiative Schönberger Musiksommer“ ist ein Projekt engagierter kunst- und musikinteressierter Menschen aus dem Umfeld des Musiksommers. Hervorgegangen ist sie aus dem „Freundeskreis der Kirchenmusik in Schönberg – Schönberger Musiksommer“.
Internet: www.schoenberger-musiksommer.de
E-Mail: post@schoenberger-musiksommer.de

Stiftungsfonds Vafios
Ziel des Stiftungsfonds Vafios ist es, im Umkreis des Dorfes Vafios (nördliche Ägäis) Kinder aus finanziell schwachen Familien auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Hierzu pflegt der Stiftungsfonds eine Kooperation mit einer Schule im Ort und fördert dort Jugendliche von der 7. bis 12. Klasse.
Sie erhalten für die Dauer des Schulbesuchs eine monatliche Unterstützung für Schulmaterial und ähnliche Ausgaben. Sollten sie später studieren werden sie auch im ersten Studienjahr unterstützt. Die Auswahl der Schülerinnen und Schüler hängt nur von der Bedürftigkeit und nicht von der Leistung der Schülerinnen und Schüler ab.
Stiftungsfonds Werkstätten Gottessegen
Jobst-Wolfgang-Westhoff-Stiftung
Die Werkstätten Gottessegen bieten an den Standorten Dortmund und Bochum insgesamt 480 Menschen mit Behinderung die Möglichkeit beruflicher Förderung. Die Trägerschaft liegt dem Verein Christopherus-Haus inne. In über 30 Gruppen werden die Beschäftigten an verschiedenste Arbeitsprozesse herangeführt. Neben der beruflichen Förderung hat die therapeutische Betreuung einen hohen Stellenwert.
Der Stiftungsfonds trägt zusätzlich den Namen von Jobst Wolfgang Westhoff. Er entstand nämlich aufgrund eines Nachlasses von Westhoff und hilft nun langfristig bei der Sicherstellung des Angebots. Die Erträge werden insbesondere für Therapiemaßnahmen und weitere Förderungen der in den Werkstätten Gottessegen arbeitenden Menschen mit Behinderung zweckgebunden eingesetzt. Bei der Anlage der Mittel sollen kulturelle, soziale und ökologische Gesichtspunkte berücksichtigt werden.
Internet: www.werkstaetten-gottessegen.de
E-Mail: anke.kock@werkstaetten-gottessegen.de
Kobbendelle 40
44229 Dortmund
Tel.: 0231 97 38-0
Fax: 0231 97 38-200
Stiftung Winterreise - Gegen soziale Ausgrenzung
Der Stiftungsfonds „Winterreise – gegen soziale Ausgrenzung“ möchte einen Beitrag zu einer dringend notwendigen Bewusstseinserweiterung unserer Gesellschaft leisten. Damit verbunden ist die Hoffnung, direkte Hilfe für von der Gesellschaft ausgegrenzte Menschen zu ermöglichen. Ein gefördertes Projekt, das sich künstlerisch mit der sozialen Ausgrenzung beschäftigt, ist die „Deutsche Winterreise“. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Soziale Ausgrenzung gab es zu allen Zeiten. Doch scheint es, als würde sie durch die offenen Grenzen des globalen Zusammenlebens noch verschärft. Ausgrenzung geschieht aus vielerlei Gründen: Regionale und soziale Herkunft, Krankheit, eine bestimmte Lebensweise – eigentlich kann jede Abweichung von gesellschaftlichen Normen zu Ausgrenzung führen. Ein erschreckendes Beispiel ist die Volksgruppe der Sinti und Roma, die in ganz Europa benachteiligt werden, ohne dass jemand dem Problem ernsthaft begegnen würde.
Kunst, in jeder Ausprägung, ist vielleicht am besten geeignet, Aufmerksamkeit und Sensibilität zu schaffen sowie Toleranz zu fördern.
Stiftungsfonds Zukunftswerk Klein Jasedow
Vier Generationen, ein halb verlassenes Dorf in Mecklenburg-Vorpommern und eine Lebensgemeinschaft. Das sind die Zutaten für das Zukunftswerk Klein Jasedow. Eine Gruppe von Menschen aus vier Generationen, die seit über 30 Jahren zusammen leben, baut es auf. Mit ihrer Lebenserfahrung und Kreativität soll ein Modell für gemeinschaftliches Leben entstehen, das auf Vertrauen und Kooperation beruht.
Die Aktivitäten der Gemeinschaft sind:
- der Aufbau des vorpommerschen Dorfs Klein Jasedow auf ökologischer Basis, in dem junge und alte Menschen gemeinschaftlich leben und arbeiten,
- Engagement für neue Lebensperspektiven in einer von Arbeitslosigkeit und Abwanderung geprägten Region, die Menschen wieder ernähren soll,
- künstlerische, pädagogische und therapeutische Arbeit mit Kindern wie Erwachsenen,
- Aufbau einer freien Akademie für kreative Heilberufe
- Initiierung weiterer Projekte im Sinn des Zukunftswerks über den Ort hinaus.
Der Stiftungsfonds soll dazu beitragen, den in Klein Jasedow entstandenen Impuls eines gemeinsinnorientierten Lebens zu schützen und die weitere Aufbauarbeit zu fördern. Das Zukunftswerk möchte damit einen Beitrag zur Entfaltung einer alle Lebensbereiche umfassenden Heil- und Lebenskunst leisten, die zu einer Kultur des Friedens zwischen den Menschen und ihrem Heimatplaneten Erde führt.
Internet: www.zukunftswerk-kleinjasedow.de
E-Mail: cs@eaha.org
Tel.: 038374-75227

























