Förderfonds Direkt - Beispiele

 

1. Institute for Social Banking

Ein außergewöhnliches Projekt ist das Institute for Social Banking (ISB). Die GLS Treuhand hatte dessen Gründung angestoßen und fördert es seit 2006 finanziell und ideell. Träger sind neben der GLS Treuhand und der GLS Bank verschiedene sozial orientierte Finanzdienstleister in ganz Europa.

Ziel des ISB ist es, das soziale Bank- und Finanzwesen mittels Ausbildung und Forschung zur fördern. Denn ein nachhaltig orientiertes Bank- und Finanzwesen benötigt kritisch-reflexive Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich selbstständig und konstruktiv engagieren.

So bietet das ISB etwa einen Master in „Social Banking and Social Finance“ oder eine Summer School. 

Kontakt:
Internet: www.social-banking.org
E-Mail: info@social-banking.org
Christstr. 9
44789 Bochum
Deutschland
Tel.: 0234 5797-185
Fax: 0234 5797-188

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V.l.n.r.: Ole von Uexküll, Monika Hauser und Jakob von Uexküll.
V.l.n.r.: Ole von Uexküll, Monika Hauser und Jakob von Uexküll.

2. Right Livelihood Award

Eine Projektpartnerschaft ist im Jahr 2008 mit der Right Livelihood Award Foundation entstanden. Diese Stiftung vergibt jährlich den sogenannten Alternativen Nobelpreis – offiziell: Right Livelihood Award (RLA). Er ehrt Menschen und Initiativen, die Lösungen für die dringendsten Probleme unserer Zeit erarbeiten und erfolgreich umsetzen. Die seit der Gründung 133 ausgezeichneten Menschen zeigen, dass mit Tatkraft, Mut und Kreativität zunächst unlösbar scheinende Probleme überwunden werden können.

 

Teil der Partnerschaft ist nun auch der RLA-Förderfonds, der dazu beiträgt, den Alternativen Nobelpreis langfristig abzusichern. Die Mittel für den Preis stammen ausschließlich aus Spenden. Jetzt können Sie ihn auch mit einer Zustiftung unterstützten. Mehr Informationen zum RLA-Förderfonds…

Anfang Dezember 2008 konnten unsere Kundinnen und Kunden auf einer Veranstaltung in unserem Hause mehr über den Right Livelihood Award erfahren. Neben dem Gründer des Preises, Jakob von Uexküll, konnten wir auch eine der Preisträgerinnen begrüßen: Monika Hauser von der Organisation medica mondiale stellte ihre beeindruckende Arbeit vor. Ihre Organisation unterstützt traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten.

Auch im Jahr 2009 begrüßten wir einen Preisträger, der wenige Tage nach der Presiverleihung nach Bochum kam: Alyn Ware aus Neuseeland. Einen Bericht über seinen Besuch finden Sie hier...

Kontakt:
Internet: www.rightlivelihood.org/summary_german.html
E-Mail:info@rightlivelihood.org
Right Livelihood Award Foundation
PO Box 15072
104 65 Stockholm
Schweden

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3. Institut für soziale Gegenwartsfragen

Das 1991 gegründete Institut für soziale Gegenwartsfragen setzt sich dafür ein, Rudolf Steiners Idee der sozialen Dreigliederung – das Geistesleben, das Rechtsleben und das Wirtschaftsleben – für das Verständnis und die Gestaltung sozialer Prozesse fruchtbar zu machen. Ziel ist, zur Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Probleme beizutragen.

Hierzu dienen unter anderem:

  • Fortbildungsseminare
    Seit 1991 haben weit über 100 Wochenendseminare an wechselnden Orten stattgefunden. Bearbeitet wird eine Vielzahl von Themen. 2009 zum Beispiel die Eltern-Lehrer-Zusammenarbeit in der Selbstverwaltung, die Wirtschafts- und Finanzkrise und die Frage nach den Lebenskräften im sozialen Organismus. Initiatoren sind Udo Herrmannstorfer (Dornach) und Dr. Christoph Strawe (Stuttgart), die zusammen mit Prof. Harald Spehl (Trier/Mainz) auch den Vorstand des Instituts bilden.
  • Studiengang Sozialentwicklung
    Diese berufsbegleitende Ausbildung gibt es seit 2006. Sie vermittelt in erster Linie Sozialkompetenz, vor allem aus der Perspektive der sozialen Dreigliederung. Behandelt werden gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Probleme, sowie Fragen nach Lösungen und Verbesserungen. Auch Herausforderungen bei der Umsetzung sind Thema. Der Kurs dauert zwei Jahre und umfasst insgesamt zwei Arbeitswochen und zehn Wochenendseminare. Er bietet Raum für eine alternative und anthroposophisch orientierte Sozialwissenschaft. Der Studiengang ist eine Zusatzausbildung, die den Menschen in ihrer Tätigkeit die gesellschaftliche Perspektive deutlich machen soll.
  • Forschung
    Eng verbunden mit der Fortbildungsarbeit ist die Forschung. Wichtige Schwerpunkte sind z.B. Fragen zur Finanzierung eines Grundeinkommens im Zusammenhang der Reform der Sozialsysteme, die Erneuerung der Demokratie, die Ökonomie der Zukunft sowie Fragen des Bildungswesens, der Qualitätsentwicklung und der Selbstverwaltung in freier Trägerschaft.
  • Zusammenarbeit / Initiative
    Das Institut unterstützt das Netzwerk Dreigliederung und seine Vierteljahreszeitschrift „Sozialimpulse“, es arbeitet aktiv und initiativ mit anderen Kräften der Zivilgesellschaft zusammen.

Kontakt:
Internet: www.sozialimpulse.de
E-Mail: Institut@sozialimpulse.de
Libanonstr. 3
70184 Stuttgart
Tel.: 0711 236 8950
Fax: 0711 236 0218

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4. Omnibus für direkte Demokratie

Direkte Demokratie – der Volksentscheid ist die Möglichkeit der unmittelbaren Gesetzgebung durch das Volk. Ohne dieses Instrument sei die Demokratie nicht vollendet meinen die Mitarbeiter der Omnibus gGmbh. Freie Menschen müssten über die Belange ihres Gemeinwesens selbst bestimmen können. Ansonsten seien sie zum Zuschauen verdammt. Direkte Entscheidungen des Volks würden das Interesse der Menschen wecken und zu Diskussionen über gesellschaftliche Themen führen. Politiker müssten mehr auf diese Diskussionen eingehen, vermitteln und überzeugen. Das verringere auch die Distanz zwischen Regierenden und Regierten.

Ihre Position beschreibt die Initiative so: „Wir arbeiten als Bürgerinitiative vollkommen unabhängig von politischen Parteien. Wir haben keine Lobby und keine Zielgruppe. Unsere Arbeit wendet sich an jeden und ist als langfristige demokratische Grundlagenarbeit zu verstehen. Dabei lernen wir, unsere Stimme als Gestaltungsinstrument zu begreifen und zu gebrauchen, damit wir unserer gemeinsamen Verantwortung für das Zusammenleben in wirklicher Souveränität nachkommen.“

Omnibus bedeutet in Latein: Für alle, durch alle oder mit allen. Für den Omnibus ist das durchaus wörtlich zu nehmen, denn er kann nur fahren, weil mehr als 3.000 Menschen die Initiative unterstützt haben. Sie haben verstanden, dass der Omnibus ein Bürgerorgan ist, das heißt die Bürger bestimmen mit, wie erfolgreich er ist. Seit über acht Jahren sind die Aktivisten im ganzen Land unterwegs und sprechen jeden Tag mit Menschen, Gruppen und Schulklassen über die Idee der Volksabstimmung.

Zurzeit ist der Omnibus auf Einladung des Goethe-Institutes auf einer Reise durch Südost-Europa. Höhepunkte der Reise werden der Besuch in Athen, dem Ursprungsort der Demokratie und der Aufenthalt in Istanbul sein, an der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident. Mitverfolgen kann man die Reise unter www.democracy-in-motion.eu

Der Omnibus für direkte Demokratie in Deutschland ist ein selbstverwaltetes kulturelles Unternehmen. Es ist als „gemeinnützige GmbH“ im Handelsregister Düsseldorf eingetragen.

Kontakt:
Internet: www.omnibus.org
E-Mail: vdl@omnibus.org
Im Vogelsang 91
45527 Hattingen
Tel.: 02324-684606
Fax: 02324-34302

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