Hoffnung in Zeiten von Corona

Mut, Hoffnung, Widerständigkeit - Wie wir gemeinsam mit Corona umgehen

Derzeit erleben viele von uns die gewohnte Welt in einem Ausnahmezustand. Die Maßnahmen und die bedrohliche Situation werden oft und bildreich dargestellt.

Doch was ist mit den vielen Geschichten aus den Alltag der Menschen? Wie geht jede*r damit um? Welche Lösungen hat jemand für sich oder mit einer ganzen Gruppe gefunden? Welche Herausforderungen wurden schon gemeistert? Wir möchten Raum geben für Geschichten des Mutes, der Hoffnung und der Widerständigkeit. Von Ihnen, von uns und den weltweiten Projekten unserer Zukunftsstiftungen.

Haben Sie eine Geschichte aus Ihren Alltag, die Sie uns und der Welt erzählen möchten? Dann schreiben Sie uns diese anonym oder mit Namen, wir veröffentlichen sie dann auf dieser Seite. Kontakt:  sven.focken-kremer@gls-treuhand.de.

Oder Sie lesen sich durch die Berichte Ihrer Mitmenschen auf dieser Seite. Vielleicht ist ja etwas Inspirierendes für Sie mit dabei? Wir würden uns freuen!


Geschichten aus dem Alltag


Bedingungsloses Grundeinkommen in der Corona-Krise – aktuelle Petition

Auf der Plattform chance.org hat Tonia Merz, eine seit 19 Jahren selbständige Modedesignerin mit eigenen Angestellten, eine Petition gestartet, die sich an die Bundesregierung richtet. Die Forderung: zusätzlich zu den gewährten Krediten die zusätzliche Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens von 800 bis 1.200 Euro pro Person für sechs Monate, ohne Einschränkung für alle.

Die Idee dahinter: den sozialen Absturz Tausender, insbesondere der vielen kleinen Selbständigen, Kreativen, Musikern, Studenten, Minijobbern, ehrenamtlich und gemeinnützig tätigen Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen und gleichzeitig die ebenso wichtige Kaufkraft aller im Land zu erhalten. Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens wird schon seit vielen Jahren diskutiert. In der jetzigen Krise könnte darin eine große Chance liegen. Ein Streitgespräch darüber, ob ein "Corona-Geld" helfen würde oder nicht, findet sich auch in der aktuellen Ausgabe von DIE ZEIT hier.
Die Initiative wird unterstützt von Mein Grundeinkommen und Expedition Grundeinkommen.

Zur Petition


Kunst-Nothilfe gestartet

Ein Online-Hilfsangebot für Kulturschaffende, die wegen der Corona-Krise keine Einkünfte mehr haben, gibt es nun auf elinor.network. Die Kunst-Nothilfe sammelt Geld von Menschen, die helfen wollen, um Bedürftige mit jeweils 1.000 EUR zu unterstützen. Voraussetzung, um Geld zu erhalten, ist die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse. Über die Vergabe entscheidet ein Beirat sowie ein Kuratorium mit Kulturschaffenden, u.a. mit dem Kabarettisten Christoph Sieber. Mit der Kunst-Nothilfe will die Plattform für gegenseitige Peer-to-Peer-Absicherung sichtbar machen, dass vor allem Kunst- und Kulturschaffende unter der Ausnahmesituation leiden und schnell unbürokratische Hilfen zur Verfügung stellen.


Mit Mut in die Zukunft

Die Wissenschaft ist derzeit gefragt wie nie. Doch nicht nur Virologen beschäftigen sich mit Corona. Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat im Östereichischen "Kurier" einen positiven Artikel veröffentlicht, der Mut macht. Er bietet eine interessante Übung an: RE-Gnose. Im Gegensatz zur PRO-Gnose wird dort nicht in die Zukunft geblickt, sondern von der Zukunft aus ZURÜCK ins Heute. Mit erstaunlichen Ergebnissen.

Zum Artikel


Die Wiedereröffnung der Offenen Gesellschaft in Bochum

Letztes Jahr feierten wir gemeinsam mit vielen Vereinen und Initiativen in Bochum den Tag der Offenen Gesellschaft. Eigentlich feiern wir den deutschlandweiten Tag der Offenen Gesellschaft immer im Juni. Ob das Datum dieses Jahr zu realisieren ist, wissen wir noch nicht. Aber wir wollen schon jetzt Freude und Lust auf das Ende der Pandemie wecken und verkünden: Wir feiern in Bochum nach der Corona-Zeit die Wiedereröffnung der Offenen Gesellschaft! Und hoffentlich auch mit Ihnen? Auf unserer Webseite und auch in unserem Newsletter werden wir Sie über diesen besonderen Tag informieren und einladen. Wir freuen uns schon!


Neue Zusammenkünfte der GLS Treuhand

Auch wir in der GLS Treuhand sind von den Auswirkungen betroffen. Derzeit arbeitet fast das gesamte Team von mobilen Arbeitsplätzen aus, also von Zuhause. Für viele von uns ist das eine neue Erfahrung, denn der persönliche Kontakt ist uns stets wichtig. Doch wir merken auch: Es ist möglich! Beispielsweise mit unserer "Mittwochsrunde". Einmal in der Woche kommen wir alle zusammen und teilen uns in einer halben Stunde mit, woran wir arbeiten und was die Kolleg*innen bewegt. Nun halten wir dieses Treffen in einer Videokonferenz ab. Und wir merken dabei, wie wichtig uns besonders in diesen Zeiten der Austausch mit den Kolleg*innen ist.


Schwanger durch die Corona-Zeit

Unser Leiter der Kommunikation, Sven Focken-Kremer, erwartet schon bald Nachwuchs. Dazu gehören für ihn auch Geburtsvorbereitungskurse mit seiner Partnerin. Damit diese weiterhin möglich sind, trifft sich die Gruppe ab sofort virtuell in einer Videokonferenz. Und er hat bestätigt: Auch das funktioniert sehr gut!


Eine Task-Force für obdachlose Menschen in Berlin

Rund 2.000 Obdachlose in Berlin gehören zu einer besonders gefährdeten Risikogruppe (Alter, Gesundheitszustand, Drogenkonsum, oft unbehandelte Vorerkrankungen), um an COVID-19 schwer zu erkranken. Die Sozialgenossenschaft KARUNA, die auch ein Mitglied der GLS Treuhand ist, hat daher ein Sofortprogramm gestartet, um diese Menschen zu schützen.

Hier können Sie mehr über die engagierten Menschen von KARUNA erfahren.


Kunst und Musik aus Wuppertal für die Welt

Das Kulturportal STEW.ONE bietet Kultur für Zuhause an. Denn "Kultur erschafft, verbindet und transformiert. Somit spielt sie insbesondere in Zeiten der Sozialen Distanzierung eine essenzielle Rolle."

Auf der Plattform ist so ein alternativer Raum entstanden, der Kultur aus Wuppertal in die Wohnzimmer der Welt bringt. Damit werden auch die Künstler*innen unterstützt, die derzeit keine Möglichkeiten für Auftritte haben. Hören, sehen und erleben Sie doch mal rein.

Hier geht es zum Angebot von STEW.ONE


Musikunterricht? Na klar!

Viele Familien sind derzeit stark belastet. Die Kinder müssen rund um die Uhr Zuhause betreut werden und können nicht mehr wie gewohnt draußen mit Freund*innen spielen. Das stößt verständlicherweise nicht immer auf Verständnis. Wie gut, dass es manche Angebote nun auch online gibt. So berichtet uns eine Kollegin, dass der Musikunterricht ab sofort mittels Videokonferenz angeboten wird. Vielleicht gibt es ja bald eine Kostprobe in der GLS Treuhand.


Landwirtschaft und Arbeitssuchende finden neu zusammen


Durch die Pandemie fehlen derzeit Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die gerade hier einen Ersatz für ihr bisheriges Einkommen suchen. Etwa Beschäftigte aus der Gastronomie oder dem Messebau, aber auch aus dem Einzelhandel. Dafür gibt es nun eine neue Plattform, die diese beiden Gruppen zusammenbringt. 

Zum Artikel des Bayrischen Rundfunks


Virtueller Acker-Ausflug?!

Während die Frühlingssonne uns mit aller Kraft nach draußen locken möchte, sitzen viele von uns in ihren Wohnungen, arbeiten im Homeoffice, betreuen ihre Kinder zuhause. Da trifft es sich gut, dass der Berliner Weltacker der Zukunftsstiftung Landwirtschaft virtuelle Acker-Touren und eine Vielzahl von digitale Bildungsangeboten anbietet oder gerade noch ausbaut. Der Weltacker hat sich einiges einfallen lassen. Es lohnt sich dort vorbeizuschauen!

Hier geht es zum Online-Angebot


Gabenzaun in Bochum

In Bochum gibt es nun auch, wie in vielen anderen Städten, einen sogenannten "Gabenzaun". Hilfsbereite Menschen hängen dort Tüten mit unterschiedlichen Spenden an Zäune. Bedürftige können sich diese dann abholen. Der Gabenzaun findet sich in Bochum am Sportplatz in der Alsenstraße. Gerade in der Zeit der leeren Städte haben es obdachlose Menschen schwer, Unterstützung durch Passanten zu erhalten. Hier kann der Gabenzaun eine Überbrückung und Hilfe bedeuten.

Die Ruhrnachrichten berichten